Verkehr

Wormbacher Ortsdurchfahrt eröffnet: Was jetzt neu ist

Eröffnung der neuen Ortsdurchfahrt in Wormbach: Reinald Siemer (Bezirksregierung Arnsberg), Andreas Behle (Geschäftsführung Straßen- und Tiefbau GmbH), Landrat Karl Schneider, Bürgermeister Bernhard Halbe, Wormbachs Ortsvorsteher Thomas Schmidt (von links).       

Eröffnung der neuen Ortsdurchfahrt in Wormbach: Reinald Siemer (Bezirksregierung Arnsberg), Andreas Behle (Geschäftsführung Straßen- und Tiefbau GmbH), Landrat Karl Schneider, Bürgermeister Bernhard Halbe, Wormbachs Ortsvorsteher Thomas Schmidt (von links).      

Foto: Alexander Lange

Wormbach.  Sechs Monate Bauzeit, starke Einschränkungen für die Anwohner: Jetzt ist die Ortsdurchfahrt in Wormbach wieder frei. Das waren die Maßnahmen.

Von Alexander Lange

Nach sechs Monaten Bauzeit heißt es in Wormbach endlich wieder „Freie Fahrt“. Am Montagmittag gaben Landrat Karl Schneider, Bürgermeister Bernhard Halbe, Dezernent Reinald Siemer von der Bezirksregierung Arnsberg, Andreas Behle von der Straßenbaufirma Straßen- und Tiefbau GmbH aus Kirchenhundem sowie Wormbachs Ortsvorsteher Thomas Schmidt die beiden Ortsdurchfahrten der Kreisstraßen 31 und 25 wieder frei.

Das Gemeinschaftsprojekt vom Hochsauerlandkreis, der Stadt sowie vom Ruhrverband kostete rund 835.000 Euro - unterstützt durch Fördermittel des Landes Nordrhein Westfalen. Der Kreis kümmerte sich in beiden Ortsdurchfahrten um die Erneuerung der Asphaltschichten, Mittelpunkt bildet nun ein Kreisverkehr, der dem Verkehrsfluss sowie der Verkehrssicherheit dienen soll. Auch die Busbuchten wurden erneuert, Überquerungshilfen eingerichtet, um auch die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten. Am Wormbacher Ortseingang in Richtung Rennefeld/Werpe wurde im Rahmen der Baumaßnahmen zudem eine Verkehrsberuhigung sowie eine Entwässerungsleitung eingerichtet.

Breitere und gepflasterte Gehwege

Für breitere und gepflasterte Gehwege sorgte die Stadt Schmallenberg. Entlang des Pfarr- und Jugendlandheimes wurden die Gehwege komplett neu gebaut. Der Ruhrverband kümmerte sich um den Kanalbau: Ein rund 150 Meter langer Regenwasserkanal an der K 31 und ein rund 50 Meter langer Kanal entlang der K 25. Und auch die Ausbauarbeiten bezüglich der Glasfaseranbindungen wurden in die sechsmonatigen Bauarbeiten integriert.

Insbesondere der Kreisverkehr als Knotenpunkt sei ein lange gehegtes Projekt gewesen, sagte Landrat Karl Schneider. Der Umbau sei von großer Bedeutung, weil es um die Verkehrsberuhigung und Sicherheit aller Teilnehmer gehe, so Schneider: „Das ist nun eine zukunftssichere Lösung. Mein Dank gilt auch allen Anwohnern.“

Einschränkungen für Anwohner

Denn die hätten, so Schneider, in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Einschränkungen leben müssen. In Bürgerversammlungen und Diskussionen sei die Erneuerung der Ortsdurchfahrten immer wieder heiß thematisiert worden - mit unterschiedlichen Standpunkten: „Aber am Ende zählt das Ergebnis.“ Nicht alle Wünsche hätten in die Umbaumaßnahmen einfließen können, doch insbesondere die Wormbacher Dorfgemeinschaft habe eine wichtige Vermittlerposition eingenommen.

„Wir hoffen jetzt hier auf eine Entschärfung der Lage und, dass hier zukünftig keine schweren Unfälle mehr passieren. Wir kümmern uns immer gerne um Wormbach, aber hoffen, dass es in Zukunft nicht mehr diese Straße ist.“

Den Worten Schneiders schloss sich Schmallenbergs Noch-Bürgermeister Bernhard Halbe an. Er lobte das hohe bürgerschaftliche Engagement der Wormbacher trotz der stressbehafteten Baustellensituation: „Wir alle sind froh, dass die Maßnahmen nun abgeschlossen sind.“ Die Dorferneuerung in Wormbach sei seit einigen Jahren im Gang, nun sei das Dorf „wieder ein Stück schöner geworden.“

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