Vandalismus

Zerstörter Bücherschrank in Meschede: So geht es weiter

Nach der Brandstiftung: Der öffentliche Bücherschrank an der  Ruhr in Meschede. 

Nach der Brandstiftung: Der öffentliche Bücherschrank an der Ruhr in Meschede. 

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Nach der Brandstiftung am Bücherschrank in Meschede: Es besteht Hoffnung, dass es weitergehen wird.

„Es ist ein Geschenk an die Stadt. So sehen wir das auch weiterhin“, sagt ITH-Firmenchef Jörg Hohmann. Nach der Brandstiftung am Wochenende ist er deshalb bereit, als Sponsor noch einmal den zerstörten öffentlichen Bücherschrank an der Ruhr instand zu setzen – in Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Stadt. Das sagte er am Dienstag auf Anfrage. Allerdings: Alles hat seine Grenzen – sein Unternehmen werde sich „letztmalig“ dafür engagieren.

Idee wurde 2015 verwirklicht

Es ist bereits der dritte Fall von Vandalismus an der beliebten Telefonzelle, die zum Bücherschrank umfunktioniert wurde. „Wir waren geschockt, dass es wieder passiert ist“, sagt Hohmann über sein Empfinden als „Stifter, Errichter und betroffener Bürger“, als er von der Brandstiftung erfahren habe - „grässlich“ nennt er die Brandstiftung. ITH hatte den Bücherschrank gesponsert: Die Idee war 2015 als rasch umsetzbares Vorhaben aus dem Mescheder Jugendwettbewerb „Take your chance“ entstanden - wie die drehbaren Liegen daneben auch, die das Unternehmen ebenfalls bezahlte.

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