Verkehr

Zwei weitere E-Ladepunkte in Meschede in Betrieb genommen

Zwei neue E-Ladesäulen am Technischen Rathaus (von rechts): Björn Drexler von der Hochsauerland-Energie, Jürgen Bartholme, Michael Klauke und Thorsten Risse von der Stadt Meschede. 

Zwei neue E-Ladesäulen am Technischen Rathaus (von rechts): Björn Drexler von der Hochsauerland-Energie, Jürgen Bartholme, Michael Klauke und Thorsten Risse von der Stadt Meschede. 

Foto: Stadt Meschede  

Meschede.  Mit 100 Prozent Öko-Strom lassen sich jetzt Elektroautos am Technischen Rathaus in Meschede laden. Die Nachfrage scheint vorhanden.

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Es sind die E-Ladepunkte Nummer fünf und sechs: Am Technischen Rathaus der Stadt Meschede im Sophienweg hat das heimische Kommunalunternehmen Hochsauerland-Energie GmbH (HE) einen weiteren Schritt zum Ausbau der Elektromobilität in der Region gemacht. Dort hat die HE jetzt zwei weitere öffentliche E-Ladesäulen in Betrieb genommen.

Zielgruppe dieses Angebotes sind die Beschäftigten der Stadt Meschede, die Besucher des Technischen Rathauses und des von der Fachhochschule Südwestfalen genutzten Nachbargebäudes, erläutert Jürgen Bartholme, Kämmerer der Stadt Meschede.

Säulen in der Lagerstraße gut genutzt

Mit 100 Prozent Öko-Strom können an den beiden neuen E-Ladesäulen nun Elektroautos ihre Akkus laden. Voraussetzung, um Elektroautos „alltagstauglich“ zu machen, sei eine gute Lade-Infrastruktur, weiß Björn Drexler, zuständiger Mitarbeiter der HE.

Vor gut einem Jahr hatte das Kommunalunternehmen bereits vier E-Ladesäulen auf dem Park-and-Ride-Parkplatz in der Lagerstraße in Betrieb genommen. „Die werden mehr genutzt als erwartet“, freut sich Björn Drexler über die Resonanz.

Die HE betreibt mittlerweile 19 Ladepunkte in Meschede, Bestwig, Olsberg und Eslohe. Auch die beiden neuen Ladesäulen im Sophienweg sind für so genannte „Typ 2-Stecker“ ausgerüstet - die gängigste Form, mit der Elektroautos ausgestattet sind.

An jeder Säule können je zwei Fahrzeuge zeitgleich mit bis zu 22 kW aufgeladen werden - pro Kilowattstunde Energie werden 30 Cent fällig. Die Ladedauer ist dabei von Fahrzeugtyp und Akku abhängig.

Drei Möglichkeiten

Um eine möglichst einfache und reibungslose Bezahlung zu gewährleisten, arbeitet die HE mit dem führenden europaweiten Anbieter für Bezahlvorgänge an Ladesäulen zusammen - dem Unternehmen Plug-Surfing. Für die Bezahlung gibt es drei Möglichkeiten - per App sowie per Ladeschlüssel/Ladekarte und Ad-hoc-Ladung über ein Barcodesystem.

Wer die App nutzt, hat - neben dem eigentlichen Bezahlvorgang - die Möglichkeit, weitere Ladesäulen in der jeweiligen Umgebung zu finden. Dabei werden auch Verfügbarkeit und Energiepreise der Ladesäulen angezeigt.

Zahlen per Ladeschlüssel

Wer per Chipladeschlüssel zahlen möchte, muss einen solchen Schlüssel zuvor zum Preis von 9,95 Euro (darin sind bereits 10 Euro Ladeguthaben enthalten) direkt beim Anbieter Plug-Surfing erwerben. Dieser Schlüssel (oder alternativ eine Karte) wird dann einfach an das Auslesegerät der Ladesäule gehalten, um den Ladevorgang zu starten.

Für eine Zahlung per Barcode muss mit dem Smartphone der Barcode gescannt werden, der sich auf der Ladesäule befindet. Auf diese Weise wird man auf eine Homepage weitergeleitet, wo der Ladevorgang einmalig mit verschiedenen Zahlsystemen bezahlt werden kann - ohne dauerhafte vertragliche Bindung an einen Anbieter.

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