Bewegen hilft

Bewegen hilft stärkt den Verein für Demokratie und Toleranz

Anfang Juli hat Guido Lohmann das Programm für Bewegen hilft 2019 vorgestellt. Dabei hat er auch den neuen Verein von Ibrahim Yetim erwähnt.

Anfang Juli hat Guido Lohmann das Programm für Bewegen hilft 2019 vorgestellt. Dabei hat er auch den neuen Verein von Ibrahim Yetim erwähnt.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  Bewegen hilft unterstützt in diesem Jahr in Moers auch einen neu gegründeten Verein. Die Idee zu „Demokratie und Toleranz leben“ hatte Ibo Yetim.

Die Aktion Bewegen hilft von Guido Lohmann unterstützt in diesem Jahr einen Verein, der sich gerade erst gegründet hat. Die Initiative dazu geht vom SPD-Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim aus.

Seit 2013 unterstützt der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Niederrhein, Guido Lohmann, als Privatmann soziale Vereine, Einrichtungen und Initiativen am Niederrhein. Bei Bewegen hilft können Jahr für Jahr im Spätsommer über verschiedene Aktivitäten Spenden gesammelt werden. Bisher sind so über 400.000 Euro zusammengekommen.

„Jeder Cent kommt an, wir überbringen die Spenden persönlich“, sagt Guido Lohmann, der zusammen mit seiner Frau Monika die Nebenkosten übernimmt. In diesem Jahr beginnt Bewegen hilft am Samstag, 24. August, 13 Uhr in Rheinberg auf der Anlage des SV Concordia Ossenberg mit einem Maskottchenlauf.

Nach dem Abschluss von Bewegen hilft im September werden dann die eingegangenen Spenden verteilt. Ein Teil des Geldes geht dann an „Demokratie und Toleranz leben“.

Ibrahim Yetim, Integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, trägt sich schon länger mit dem Gedanken, das Bewusstsein für Demokratie und Toleranz zu stärken: „Wir haben 2018 einen Vorschlag für ein Programm zur Antisemitismus-Aufklärung im Landtag gemacht. Unser Vorschlag ist aber nicht angenommen worden.“

Deshalb will Yetim jetzt in seiner Heimatstadt Moers und in der Umgebung für Demokratie und Toleranz werben. Dazu hat er den Verein gegründet. „Wir verzeichnen mehr und mehr antisemitische Übergriffe. Die Zahlen aus dem Verfassungsschutzbericht sprechen ja für sich. Mich erschreckt das. Mit der Arbeit im Verein möchten wir verdeutlichen, was Antisemitismus anrichtet.“

So will der Verein Projekte unterstützen, die die Gefahr von Extremismus aufzeigen und so die Werte von Demokratie und Toleranz unterstützen. Yetim nennt hier die jährlichen Fahrten von Schülerinnen und Schülern des Adolfinums nach Auschwitz als Beispiel.

Yetim weiter: „Wir möchten Schulen und Organisationen dazu aufrufen, sich mit ihren Ideen und Projekten bei uns zu melden. Im Idealfall können wir dann mit Geld unterstützen. Bewerbungen sind ab sofort möglich.“ In dem gemeinnützigen Verein sind zurzeit sieben Frauen und Männer organisiert. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Das Geld von Bewegen hilft bezeichnet Yetim als „einen Grundstock, auf den wir aufbauen können“. Aber natürlich freuen sich alle Mitglieder sehr über weitere Spenden. Der Kontakt zum Verein „Demokratie und Toleranz leben“ läuft über Ibrahim Yetim.

Ibrahim Yetim, , E-Mail: mail@ibrahim-yetim.de. Spendenkonto IBAN DE35 3546 1106 7023 5850 19 bei der Volksbank Niederrhein.

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