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Coronavirus im Kreis Wesel: 172 Personen sind genesen

Coronavirus: Virologe über die Ansteckungsgefahr im Freien

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko im Freien? Wie gefährdet sind Schwangere? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer beantwortet Fragen zur Coronakrise.

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Kreis Wesel.  Im Kreis Wesel gibt es 319 Coronavirus-Fälle. Davon gelten einige Personen wieder als genesen und sind nicht mehr in Quarantäne - unser Newsblog.

  • Derzeit gibt es 319 bestätige Coronavirus-Fälle (Stand Mittwoch, 12 Uhr) im Kreis Wesel. Drei Menschen sind gestorben Wir halten Sie in unserem Newsblog auf dem Laufenden.
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  • Über die Entwicklung berichten wir auch in unserem kostenlosen Newsletter für Dinslaken, Moers, Rheinberg und Wesel.
  • Welche Kommunen im Kreis besonders vom Virus betroffen sind, zeigt diese Karte.
  • Wie sich das Coronavirus in Deutschland ausbreitet, zeigt unsere interaktive Karte.

Immer mehr Infizierte aus dem Kreis Wesel gelten wieder als gesund – die Coronavirus-Fallzahlen steigen aber weiterhin täglich. Bisher hat es drei Todesopfer gegeben. Wir halten Sie auf dem Laufenden: Gibt es neue Fälle? Wie reagieren Behörden? Was bedeutet das für das öffentliche Leben? In diesem Newsblog informieren wir Sie zur aktuellen Entwicklung in Wesel, Dinslaken, Moers, Kamp-Lintfort, Rheinberg und dem Umland.

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Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklungen am 8. April

12.30 Uhr: Dem Gesundheitsamt im Kreis Wesel liegen derzeit 319 bestätigte Fälle mit dem Coronavirus vor, das geht aus einer Pressemitteilung hervor. 172 Menschen sind genesen. Am Dienstag waren 303 Fälle bekannt. Wie sich die Fälle auf die Kommunen im Kreis verteilen, lesen Sie hier.

11 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie sind die Kirchen an Ostern geschlossen. Gemeinden in Wesel und Hamminkeln halten jetzt anders Kontakt zu den Gläubigen.

9.30 Uhr: Um trotz Kontaktverboten über Ostern mit ihren Gläubigen in Kontakt zu bleiben, werden die evangelischen Kirchen in Moers und Umgebung kreativ.

8.30 Uhr: Für die Bestattungsunternehmen in Wesel hat sich die Arbeit durch die Corona-Krise verändert.Die Angehörigen der Verstorbenen zeigen viel Verständnis.

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklungen am 7. April

19.55 Uhr: „Ich bin absolut ratlos und empört“, schreibt Wolfgang Greb in seinem Brief an die NRZ. Dass sich die Bundesregierung bei der Eindämmung des Coronavirus nicht an Südkorea orientiert habe, ist für den Dinslakener Chemieingenieur völlig unverständlich. Schließlich gelte der ostasiatische Staat nicht umsonst als Vorreiter in Sachen Virusbekämpfung. Aber was macht das Land, in dem über 50 Millionen Einwohner leben, so viel besser als andere Staaten?

18.58 Uhr: Die Niag in Moers kommt Kunden entgegen, die Monats-Tickets im Abonnement besitzen. Die Fahrgäste können ihr Abo vorübergehend ruhen lassen, wenn sie es wegen der Coronakrise nicht nutzen.

17.45 Uhr: Bislang gab es für den Kreis Wesel noch keine Informationen darüber, welche Altersgruppen sich besonders häufig anstecken – und welche im Vergleich eher selten betroffen sind. In unserer Grafik lässt sich nun nachvollziehen, wie sich die Fälle (Stand Dienstag, 7. April) auf die verschiedenen Altersgruppen aufteilen. Außerdem gibt die Grafik Aufschluss darüber, wie viele Frauen und Männer bislang betroffen waren.

16.50 Uhr: Basteln gegen die Corona-Langeweile? Maria Paletta aus Moers beteiligt sich an einer Aktion, die mehr Farbe in den Alltag von Kindern bringen soll. Ihre Tochter spielt eine wichtige Rolle.

15.05 Uhr: Darf medizinische Fußpflege trotz der Nähe zum Kunden noch sein? Es gab verwirrende Auskünfte.In Hamminkeln beschwerte sich eine Seniorin.

13.30 Uhr: Auch im Dinslakener St. Vinzenz-Hospital werden Corona-Patienten behandelt. Der Betrieb läuft weitestgehend, nur vereinzelt werden Operationen verschoben.So erlebt das Krankenhaus die Corona-Krise.

12 Uhr: Dem Gesundheitsamt im Kreis Wesel liegen aktuell 303 bestätigte Fälle mit dem Coronavirus vor. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. 163 Personen darunter gelten als genesen. Am Montag waren es 286 Fälle. Unsere Grafik gibt einen Überblick über die Zahl der Infizierten und Genesenen in den Kommunen:

11.20 Uhr: Senioren bleiben in Coronazeiten in ihren eigenen vier Wänden. Aber was, wenn es jemandem schlecht geht? In Hamminkeln gibt es eine pfiffige Idee.

8.40 Uhr: An Schulen in Dinslaken, Voerde und Hünxe werden Szenarien durchgespielt, wie ein Start nach den Ferien denkbar wäre. Die Schulleiter würden Abiturienten gerne prüfen. Land entscheidet am 15. April.

8 Uhr: Die Kirmes in Moers lockt Jahr für Jahr eine Million Besucherinnen und Besucher. Die Planung für 2020 steht, aber was ist mit dem Coronavirus?

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklungen am 6. April

19.58 Uhr: Das NRW-Schulministerium will am 15. April entscheiden, ob und in welcher Form der Unterricht nach den Osterferien am 20. April wieder losgehen kann. Auch Schulleiter in Dinslaken, Voerde und Hünxe wissen derzeit also nicht, auf was sie sich einstellen müssen. Die NRZ hat trotzdem gefragt, wie aus ihrer Sicht der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden sollte, ob und wie sie sich darauf bislang vorbereitet haben.

18.40 Uhr: Seit drei Wochen versuchen die Schulen, Lernstoff auf digitalem Weg zu vermitteln. Doch nicht alle Schüler können das Angebot gleich gut nutzen. Diese Erfahrungen haben die Weseler Schulen bislang gesammelt.

17.59 Uhr: Die Neukirchen-Vluyner Tafel hat seit Montag wieder geöffnet. Die Essensausgabe war am 17. März im Zuge von Corona-Schutzmaßnahmen geschlossen worden, um die – vorwiegend älteren – ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen. Nun haben die Mitarbeitenden ein System entwickelt, mit dem sie Waren kontaktfrei übergeben.

16.52 Uhr: Wegen Corona darf der Weseler Circus Max Renz nicht reisen. Es gibt keine Einnahmen, da wurde das Futtergeld knapp. Viele Menschen sind gekommen, haben Futter oder Geld gespendet. Jetzt kann sich der Weseler Zirkus zumindest für die nächsten sechs bis acht Wochen trotz Corona über Wasser halten.

15.20 Uhr: Das Coronavirus breitet sich seit Wochen aus – auch im Kreis Wesel. Seitdem der erste Infektionsfall am 27. Februar in Kamp-Lintfort bekannt wurde, kommen jeden Tag neue Menschen hinzu, die sich mit der Krankheit angesteckt haben. Weit über 250 Fälle hat das Kreisgesundheitsamt bisher bestätigt. Wie entwickeln sich die Infektionen, wo gibt es besonders viele Genesene? Unsere Grafik gibt einen Überblick zu den Zahlen.

13.57 Uhr: Statt „Glanz, Gesocks & Gloria“-Premiere wird auch Filmemacher Gerrit Starczewski (33, „Pottoriginale“) aus Hamminkeln empfindlich vom Coronavirus ausgebremst. Er kriegt Corona-Krise: „Es kommt mir vor wie bei einem Hindernislauf. Alle Hürden sind genommen und dann kommt am Ende das Virus und zieht dir die Beine weg!“

12.25 Uhr: In Neukirchen-Vluyn ist ein 94 Jahre alter Mann gestorben, der mit dem Coronavirus infiziert war. Das teilte der Kreis Wesel am Montagmittag mit – damit sind nun insgesamt drei Menschen im Kreis an den Folgen von Covid-19 gestorben. Der Senior lebte bis zu seinem Tod in einer Mietwohnung.

Zudem hat das Kreisgesundheitsamt die neuen Infizierten-Zahlen veröffentlicht: Demnach gibt es im Kreis Wesel nun 286 bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand, 12 Uhr) – am Freitag waren es noch 267 gewesen. 154 Menschen sind von der Krankheit genesen.

10.30 Uhr: Der Ossenberger Wochenmarkt in Rheinberg war am Wochenende gut besucht. Auch hier galt: Ohne Schutzmaßnahmen ging nichts. Die Kunden hielten sich an die Abstandsregelungen.

09.23 Uhr: Im Gegensatz zu anderslautenden Medienberichten ist die Grenze zu den Niederlanden (noch) nicht geschlossen. Die Bundespolizei kontrolliert aber intensiver.

08.27 Uhr: Was bedeutet die Ausbreitung des Coronavirus für die Arbeit der Feuerwehren im Kreis? Schließlich könnten Feuerwehrleute selbst unter Quarantäne stehen oder am Virus erkranken. Wie sich die Einsatzkräfte schützen und vorbereiten, zeigt unsere Kollegin am Beispiel Neukirchen-Vluyn.

07.59 Uhr: Das mobile Corona-Abstrichzentrum des Kreises Wesel nimmt an diesem Montag seinen Betrieb wieder auf. Montags und mittwochs steht das mobile Zentrum in Schermbeck auf dem Parkplatz der Gesamtschule, Bonifaciusstraße 18. Von 13 bis 17 Uhr werden dort wieder Abstriche genommen, die auf den Corona-Virus getestet werden. An anderen Tagen wird das Mobil im Kreis unterwegs sein.

Damit sind alle drei Abstrichzentren im Kreisgebiet wieder in Betrieb. Patientinnen und Patienten können mit einer Laborüberweisung des Hausarztes oder der Hausärztin an den drei Standorten getestet werden. Das Abstrichzentrum in Dinslaken befindet sich an der Trabrennbahn und ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Im Untersuchungszelt am Bethanien Krankenhaus in Moers, Bethanienstraße 21, werden an sieben Tagen die Woche von 10 bis 14 Uhr Abstriche genommen.

Der Kreis betont: Wichtig ist, dass nur Patienten mit zuvor durch den Hausarzt ausgestellten Laborüberweisungen untersucht werden. Über die Kassenärztliche Vereinigung sind alle niedergelassenen Ärzte im Kreis Wesel entsprechend informiert worden. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen werden den überweisenden Hausärzten übersandt und können dort abgefragt werden. Positive Testergebnisse werden unmittelbar auch dem Fachdienst Gesundheitswesen übermittelt.

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