Dong Open Air

Das Dong Open Air in Neukirchen-Vluyn startet auf der Halde

Auch die Newcomer Death-Metal-Band Deserted Fear aus Thüringen wird beim Dong Open Air auf der Halde in Neukirchen-Vluyn rocken.  

Auch die Newcomer Death-Metal-Band Deserted Fear aus Thüringen wird beim Dong Open Air auf der Halde in Neukirchen-Vluyn rocken.  

Foto: Veranstalter

Neurkichen-Vluyn.   Zum 19. Mal kommen von Donnerstag bis Sonntag Metal-Bands zum Dong Open Air 2019 auf der Halde Norddeutschland. Hier gibt es vorab Infos.

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Zum bereits 19. Mal rocken internationale Metal-Bands vom 11. bis zum 13. Juli auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn das Dong Open Air - dabei sind insgesamt 28 Gruppen aus zehn verschiedenen Nationen. Seit Februar steht das finale Programm. Hier gibt es vor dem Festival-Wochenende nochmal Infos.

Welche Bands spielen beim diesjährigen Dong Open Air?

Headliner sind etwa Alestorm, Kataklysm und Gloryhammer. Auch dabei sind unter anderem die in ihrer Spielart besonders erfolgreichen Death-Metal-Newcomer von Deserted Fear aus Thüringen, Solar Fragment aus Dortmund, Deathcode Society aus Großbritannien und Frankreich sowie die Band Victim aus Weimar.

Die Newcomer von Deserted Fear spielen „vergleichsweise harten, aggressiven und rauen Death-Metal“, sagt Stephan Liehr vom Verein Dong Kultur, der das Festival organisiert. „Speziell in diesem Bereich, in dieser Spielart ist in den vergangenen Jahren nicht viel passiert, aber diese Band tut sich hier nun etwas hervor.“ In diesem Jahr veröffentlichte die Gruppe ihr Album „Drowned by Humanity“ mit düsteren Gitarrensounds und kehlig-rauem Gesang. Dies bestätige, dass sie eine der angesagtesten, deutschen Bands in diesem Bereich seien, so die Veranstalter. „Freunde dieser Spielart und Fans werden sich also freuen, sie jetzt auch bei uns im Programm zu finden“, so Stephan Liehr.

Freuen dürfen sich alle Metal-Fans aber natürlich auch auf alte Bekannte: Denn unter den 28 Gruppen seien auch fünf „Wiederholungstäter“, wie beispielsweise die Bands Gloryhammer, die 2017 bereits beim Dong Open Air spielte. „Sie bestätigten uns damals sogar, dass sie noch nie eine bessere Publikumsreaktion gehabt hätten, als bei uns“, erklärt Stephan Liehr. Auch wieder dabei sind Dust Bolt aus dem oberbayrischen Landsberg am Lech oder auch Craving aus dem norddeutschen Oldenburg.

Eine wesentlich weitere Anreise werden in diesem Jahr dagegen die Mitglieder der Gruppe Bloodywood aus Neu-Delhi in Indien oder auch von Silver Talon aus Portland im US-Bundesstaat Oregon haben, die zudem übrigens beide noch nie außerhalb ihres Heimatlandes gespielt hätten.

„Neue Bands und neue Musik kennenzulernen, schätzen unsere Besucher sehr“, sagt Sebastian Arnold vom Verein Dong Kultur. Gemeinsam mit seinen Kollegen hörte er sich wie in jedem Jahr durch mehrere Hundert Bewerbungen, um das Programm des Dong Open Air zu bestücken. Das Ergebnis, zusammen mit Headlinern wie Alestorm aus dem schottischen Perth oder Kataklysm aus dem kanadischen Quebec, sei nun eine sehr bunte Mischung von überzeichnetem Glam-Rock aus Los Angeles über indischen Folk-Metal, mit Flamenco-Elementen gespicktem Death Metal aus Frankreich bis hin zu melodischeren Songs aus Duisburg geworden, so erklären die Veranstalter.

Gibt es noch Tickets?

"Der Vorverkauf für 2019 ist beendet" heißt es auf der Homepage des Festivals. Restkarten gebe es für Donnerstag und Freitag an der Abendkasse. Ausverkauft seien die Drei-Tage-Tickets sowie der Festival-Samstag.

Wie verläuft die Anfahrt?

Mit dem Zug: Der nächstgelegene Bahnhof ist in Moers, von wo aus man den Bus der Linie 929 nehmen kann, diese hält an der Haltestelle "Neukirchener Gewerbegebiet Nord". Von dort aus geht es zu Fuß weiter zur Halde. Der Veranstalter weist auch auf die Möglichkeit der Mitfahrzentrale im "Dongboard" hin.

Mit dem Auto: Die nächstgelegene Autobahnausfahrt ist die Abfahrt 9 (Moers-Hülsdonk/ Neukirchen-Vluyn) der Autobahn A 57. Von dort aus geht es über die L 474 (Geldernsche Straße) Richtung Neukirchen-Vluyn geradeaus über die Ampel, bei der dritten Möglichkeit können Besucher rechts abbiegen und dem Feldweg bis zum Parkplatz sowie den Anweisungen der Ordner folgen - so informiert der Veranstalter auf der Homepage.

Wo kann man parken?

Auf der Homepage informiert der Veranstalter ebenfalls über Parkmöglichkeiten. Demnach gibt es drei Parkplätzen entlang der Geldernschen Straße bzw. Dongstraße. Parktickets kosteten 15 Euro für vier Tage, sie seien derzeit ausverkauft, eventuell gebe es vor Ort Restkapazitäten. Ein weiterer Parkplatz befindet sich laut Homepage am Restaurant Averdunkshof, das eine Parkgebühr erhebt, die vor Ort bezahlt werden muss. Der fünfte Parkplatz liegt an der Paschenfurth/ Weserstraße bei Möbel Rüsen etwa 15 Minuten Fußmarsch vom Festival entfernt. Dieser Parkplatz soll kostenlos sein.

Das Dong Open Air informiert auch über einen Shuttle zwischen Parkplatz und Festivalgelände: Donnerstag: 9 bis 0 Uhr, Freitag und Samstag: 10 bis 1 Uhr und Sonntag 8 bis 12 Uhr. Es sollten Wartezeiten eingerechnet werden, heißt es. (acf)

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