Wasser und Natur

Kamp-Lintfort: Bauarbeiten an der Kleinen Goorley gestartet

Auf etwa 30 Metern wird das Ufer ummodelliert.  

Auf etwa 30 Metern wird das Ufer ummodelliert.  

Foto: Lineg

Kamp-Lintfort.  Die Lineg modelliert einen Uferbereich der Kleinen Goorley um. Bei den vorbereitenden Bauarbeiten stießen die Arbeiter auf jede Menge Müll.

Im Uferbereich der Kleinen Goorley wird wieder gebaut: Wie die Lineg mitteilt, wird das Gelände am Wanderweg nördlich der Motocross-Strecke neu modelliert, weil das Gewässer gegen Ende 2020 mit dem Wasser aus der neuen Druckleitung der Pumpanlage Parsickgraben 2 gespeist werden soll. Um die angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen vor unerwünschten Ausuferungen zu schützen, wird das linke Ufer der Kleinen Goorley auf einer Länge von etwa 30 Metern leicht erhöht und naturnah gestaltet.

Anfang dieser Woche ist die eigentliche Geländemodellierung an der Kleinen Goorley gestartet. Dafür wurde zunächst der Mutterboden auf der vorbereiteten Fläche beiseite geschoben. Jetzt wird das zwischengelagerte Bodenmaterial so eingearbeitet, dass ein naturnaher Uferbereich entsteht. Dieser schützt das Gewässer und das angrenzende landwirtschaftliche Feld vor unerwünschten Ausuferungen. Anschließend wird die neumodellierte Fläche mit dem vorhandenen Mutterboden abgedeckt und mit einer Regiosaat-Mischung eingesät. Nach einigen Wochen soll sich so eine frische Wiesenflora entwickeln, die als neues Habitat für die amphibischen und terrestrischen Bewohner der Kleinen Goorley dient.

Durch eine umweltorientierte Baumaßnahme in den „Naturoasen“ einer Stadt werden laut Lineg oftmals leider auch schattige Seiten aufgedeckt. Bei den vorbereitenden Maßnahmen entdeckten die Arbeiter in der direkten Umgebung der Kleinen Goorley sehr viel Müll unterschiedlicher Art. Neben einem kaputten Betonrohr, das früher als Zugangsversperrung diente, wurden Gartenabfälle, Plastik, Nahrungsreste, Bauschutt, Zement und ähnliches gefunden.

Dass dieser Müll sicherlich nicht ans Gewässer oder seine Umgebung gehört, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, findet die Lineg und appelliert daher nachdrücklich an alle Bürgerinnen und Bürger, ihren Müll im Haushalt zu trennen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben