Soforthilfe

Neukirchen-Vluyner CDU-Fraktionschef: Handel unterstützen

Markus Nacke hat sich mit Anträgen aus Neukirchen-Vluyn befasst.

Markus Nacke hat sich mit Anträgen aus Neukirchen-Vluyn befasst.

Foto: Volker Herold / WAZ FotoPool

Neukirchen-Vluyn.  Beim NRW-Soforthilfeprogramm sind 574 Anträge aus Neukirchen-Vluyn genehmigt worden. Auch die Gesamtsumme sei beeindruckend, sagt Markus Nacke.

Die Corona-Pandemie hat die Unternehmen auch in Neukirchen-Vluyn sehr hart getroffen. „Teilweise sind die Umsätze auf null und die Kosten laufen weiter“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Nacke. Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen abzufedern, ist bekanntlich ein Soforthilfeprogramm durch das Land aufgelegt worden.

Die Landesregierung sei dabei noch einen Schritt weiter gegangenen als der Bund und hat Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zusätzlich aufgenommen und damit 29 Neukirchen-Vluyner Unternehmen eine positiv beschiedene Antragstellung ermöglicht.

Nacke hat sich mit den Zahlen befasst und zählt auf: „Insgesamt sind in Neukirchen-Vluyn 574 Anträge genehmigt worden. Der größte Anteil lag mit 485 Anträgen bei den Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten.“ Bei den Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten lag der Anteil bei 60 Anträgen – Stichtag: 3. Juli.

„Diese Zahl ist für Neukirchen-Vluyn schon beeindruckend und zeigt uns, dass dieses Programm zunächst richtig und wichtig war, und wie tiefgreifend die Krise wirklich ist“, sagt Nacke und fährt fort: „Auch die Summe für Neukirchen-Vluyn ist beeindruckend: 5,99 Mio. Euro sind genehmigt worden.“

Im gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf sind demnach etwa 1,4 Mrd. Euro genehmigt worden. „So sehr wir uns darüber freuen, wissen wir, dass das noch nicht zu Ende ist. Einige Branchen warten noch beziehungsweise brauchen auch weiterhin Unterstützung“, mahnt der CDU-Fraktionschef. Seine Fraktion richtet den Blick auf die nächsten Schritte von Bund und Land, speziell auch auf das Überbrückungsgeld.

„Jeder kann helfen“, unterstreicht Nacke. Es gelte, möglichst viel lokal einzukaufen. Der örtliche Einzelhandel, die örtliche Gastronomie, die Handwerker und die Dienstleister brauchten weiterhin die Unterstützung aus der Bevölkerung.

„Gerade auch die Stadt darf jetzt nicht sparen, sondern muss investieren, um Arbeitsplätze in Handwerk und Mittelstand zu sichern. Wer jetzt als Kommunalpolitiker sparen will, verlängert und verschärft die Krise“, betont Nacke.

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