Schule

Battle of the Best: 700 Schüler messen sich im Wettkampf

Die angehenden Veranstaltungskaufleute vom Mülheimer Berufskolleg Lehnerstraße planen derzeit eine Großveranstaltung an ihrer Schule.

Die angehenden Veranstaltungskaufleute vom Mülheimer Berufskolleg Lehnerstraße planen derzeit eine Großveranstaltung an ihrer Schule.

Foto: Michael Dahlke

Mülheim.   18 angehende Veranstaltungskaufleute planen eine Großveranstaltung am Mülheimer Berufskolleg Lehnerstraße. Das Ziel: die Gemeinschaft stärken.

Alles eine Sache der Planung, alles eine Sache der Organisation – vor allem: alles eine Sache des Gemeinschaftsgefühls, des Teamgeists und des Zusammenhalts. Denn das ist es, was zählt, das ist es, was diese jungen Menschen antreibt. Die Veranstalterklasse VA17A des Berufskollegs Lehnerstraße wird im Sommer Großes auf die Beine stellen. Der Termin steht längst fest: Es ist der 6. Juni. Der Titel ihrer Veranstaltung: „Battle of the Best“. Derzeit sind sie noch in der Planung für die große Sportveranstaltung, die rund 700 Schüler ihrer Schule an diesem Tag erreichen soll. Wir haben sie besucht – und das Motto „Gemeinsam ist man stärker“ von einer weiteren Seite kennengelernt.

Im Grunde proben die jungen 18 der Veranstaltungsklasse mit dem Battle of the Best ja nichts anderes als ihren Alltag, den beruflichen. Die angehenden Veranstaltungskaufleute beschäftigen sich schließlich während ihrer Ausbildung in den unterschiedlichsten Betrieben eben mit der Planung, der Organisation, der Durchführung und der Nachbereitung von Veranstaltungen aller Größen. Das kommt ihnen auch bei der Realisierung von Battle of the Best zugute. „Das ist unser Job“, sagen sie einhellig.

Engagement über den Unterricht hinaus

Dabei ist es doch hochkomplex, so ein Großevent auf die Beine zu stellen. Seit Januar dieses Jahres nimmt es Formen an. Zwei Mal pro Woche überlegen die Berufsschüler in den Räumen des Berufskollegs, wie der Kampf der Besten gestaltet werden kann. Nebenbei tauschen sie sich immer wieder und regelmäßig aus.

Das Battle of the Best bietet ein Haupt- und ein Nebenprogramm. „Das ist schon eine Herausforderung, 700 Schüler zu unterhalten“, weiß Projektleiter Finn-Frederic Bittscheidt. „Das Engagement der Schüler geht dabei über den normalen Unterricht hinaus“, berichtet Lehrerin Dr. Sarah Strauss-Ewerhardy. Und: „Es läuft wirklich sehr gut und manchmal wünscht man sich, man hätte einen ganzen Tag Zeit.“

Teams können Punkte sammeln

Ganz einfach erklärt ist das, was sie sich die angehenden Veranstaltungskaufleute da ausgedacht haben, in vier Schritten: Zuvor angemeldete Teams aus der Schule durchlaufen mehrere Stationen mit verschiedenen Sport- und Denkspielen. Dabei können sie Punkte sammeln. Am Ende siegt das Team mit den meisten Punkten. Doch der Wettbewerb ist dann noch nicht vorbei. Es geht weiter mit einem besonderen Höhepunkt: Das Gewinnerteam tritt im Finale des Battle of the Best gegen ein Lehrer-Team an. Was folgt? Natürlich, eine Siegerehrung.

Neben dem sportlichen Hauptprogramm gibt es dann auch noch ein Nebenprogramm, alles ausgedacht von den jungen 18. „Es wird etwas extravaganter sein“, weiß Finn-Frederic Bittscheidt. So soll es einen großen Bereich geben, in dem sich die Schüler entspannen können. Ein DJ sorgt für die passende Musik. Und wie es sich für eine große Veranstaltung so gehört, gibt es auch ein Catering.

Zusammenhalt steht im Mittelpunkt

Generell gilt: „Das soll kein Einzelkampf werden. Wir wollen auch zeigen, dass man im Team besser etwas schaffen und zusammen ein Ziel erreicht werden kann“, erklärt Julia Eisenkrein. Und: „Unser Konzept und unsere Idee der Gemeinschaft leben wir jetzt schon im kleineren Kreis bei unseren Planung für das Battle of the Best.“ Alles eine Sache des Zusammenhalts eben.

Sponsoren unterstützen die Veranstaltung

Zahlreiche Unternehmen unterstützen die angehenden Kaufleute beim Battle of the Best mit Sponsorengeldern und Sachspenden. Auch die Verbindung zu den eigenen Arbeitgebern war wichtige Hilfe für die 18 Berufsschüler.

Am Veranstaltungstag wird als Teil des Nebenprogramms auch der ADAC auf dem Schulgelände zu Gast sein. Dann können die Schüler unter anderem in einen Überschlagsimulator steigen.

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