Einbruch

Die Bluttat von Styrum gibt der Polizei weiter Rätsel auf

Die Polizei war nach dem Einbruch in Styrum eine Woche im Einsatz.

Die Polizei war nach dem Einbruch in Styrum eine Woche im Einsatz.

Foto: Rene Anhuth/ANC-NEWS

Mülheim.   Fest steht inzwischen, dass es vor der Attacke auf einen 37-Jährigen einen Einbruch gegeben hat. Allerdings bleiben noch viele Fragen offen.

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Eine Woche nach der Bluttat in Styrum haben Kriminaltechniker der Polizei ihre Arbeit im Gebäude und rund um das Grundstück an der Roonstraße vorläufig abgeschlossen. Das Haus werde nun wieder an die Familie übergeben, sagt Polizeisprecher Christoph Wickhorst. Offen ist, wann die bereit ist, dort wieder leben zu wollen. Nach der Tat waren die Ehefrau eines am vergangenen Freitag mit schwersten Verletzungen aufgefundenen 37-Jährigen und die beiden Kinder des Paars bei Verwandten untergekommen. Die Familie wird weiter intensiv seelsorgerisch betreut. „Das, was da passiert ist, hat sie total mitgenommen“, berichtet Wickhorst. Der Zustand des Mannes ist nach Polizeiangaben weiterhin lebensbedrohlich, aber stabil. Das Opfer liegt weiter auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

Einbruch erfolgte wohl über die Rückseite des Hauses

Noch immer sind aus Sicht der Ermittler viele Fragen offen. Fest steht inzwischen, dass es einen Einbruch wohl über die Rückseite des Hauses gegeben hat. Ob etwas gestohlen worden ist, kann die Polizei erst sagen, wenn die Ehefrau dazu angehört worden ist. Noch unklar ist außerdem, ob es einer oder mehrere Täter waren, die den 37-Jährigen angegriffen hatten. Im Haus haben die Beamten zahlreiche Spuren sichergestellt, die in den kommenden Tagen ausgewertet werden.

In dieser Woche hat die Polizei auch eine Drohne eingesetzt, um sich aus der Luft einen Überblick über mögliche Fluchtwege von dem Haus zu verschaffen. Noch nicht gemeldet haben sich die Personen, die zur Tatzeit gegen 1 Uhr morgens von Zeugen an einem Spielplatz in der Nähe gesehen worden sind. Nicht auszuschließen ist deshalb, dass es sich bei Ihnen auch um Tatverdächtige gehandelt haben könnte. Hinweise nimmt die Polizei auch weiterhin unter 0201/829-0 entgegen.

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