Freizeitsport

Laufevent trotz Corona: Mülheimer gehen solo auf die Strecke

Beim Essener „Solo Run“ ging es am 30. Mai durch den Grugapark. Ein ähnliches Laufevent mit Abstand findet am 5. Juli im Uhlenhorst in Mülheim statt.

Beim Essener „Solo Run“ ging es am 30. Mai durch den Grugapark. Ein ähnliches Laufevent mit Abstand findet am 5. Juli im Uhlenhorst in Mülheim statt.

Foto: Bunert Events GmbH

Mülheim.  Ob der Mülheimer Firmenlauf 2020 stattfindet, ist fraglich. Um die Sportler bei Laune zu halten, startet am 5. Juli ein „Solo Run“ im Uhlenhorst.

Großveranstaltungen sind wegen der Corona-Pandemie bis in den Herbst hinein verboten, zum Leidwesen vieler Läufer. Ersatzweise gibt es im Mülheim einen „Solo Run“, Start ist am 5. Juli im Uhlenhorst.

Die Eventfirma Bunert, bekannt auch durch die beliebten Firmenläufe, stellt den „Solo Run“ auf die Beine, gemeinsam mit dem Mülheimer Sportbund (MSB) und dem Mülheimer Sportservice (MSS). Die Teilnehmer starten nacheinander, jeder läuft gegen die Uhr. Wahlweise über fünf oder zehn Kilometer soll ihnen ein „echtes Laufevent“ geboten werden, so der Veranstalter, „wenn auch mit ein paar coronabedingten Veränderungen“.

Läufer starten alleine, maximal als Vierergruppe oder als Familie

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln geht jeder innerhalb eines persönlichen Zeitslots entweder alleine, mit maximal drei weiteren Freunden oder als Familie auf die insgesamt fünf Kilometer lange Waldstrecke. Direkte Kontakte sollen vermieden werden. Dass es funktioniert, haben die Organisatoren schon Ende Mai in Essen bewiesen - dort ging es durch den Grugapark.

Anmelden kann man sich ab sofort online auf www.solo-run.de. Die Teilnehmergebühr beträgt 19,50 Euro, inklusive Startnummer, Zeitmessung, Läufer-Buff als Mundschutz, Medaille und Zielverpflegung. Kinder unter 18 Jahren starten in der Familienwertung kostenlos. Als Hauptsponsor unterstützt Innogy das Sportevent.

Ob der Mülheimer Firmenlauf stattfinden kann, ist noch offen

Wie es in diesem Jahr mit dem Mülheimer Firmenlauf aussieht, kann momentan noch niemand sicher sagen - vermutlich aber eher schlecht. Ursprünglich hätte er schon am 12. Mai stattfinden sollen, ist wegen Corona nun schon zwei Mal verschoben worden: erst auf den 25. August, dann auf den 15. September. „Die neueste Entscheidung der Bundesregierung, wonach Großveranstaltungen bis Ende Oktober untersagt sind, hat die Chancen natürlich nicht gerade erhöht“, erklärt Christian Hengmith, Geschäftsführer der Bunert Events GmbH. „Aber für uns ist entscheidend, was im Land NRW gilt.“

An alternativen Konzepten für den Firmenlauf werde schon länger gearbeitet, beispielsweise könnte man das Event aufteilen und an zwei Tagen hintereinander stattfinden lassen. Aber darüber ist noch nicht entschieden. Auch die bereits angemeldeten Teams müssen sich weiter gedulden.

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