Wohnungsbau

Mülheim: Bürgerversammlung zur Bebauung an der Dohne

So sieht ein Entwurf des Architekturbüros Rotterdam Dakowski für eine künftige Bebauung auf dem Areal des ehemaligen Wasserwerkes an der Dohne aus.

So sieht ein Entwurf des Architekturbüros Rotterdam Dakowski für eine künftige Bebauung auf dem Areal des ehemaligen Wasserwerkes an der Dohne aus.

Foto: Rotterdam Dakowski GmbH / Steffen Richters

Mülheim.  Luxuswohnungen an der Dohne in Mülheim soll es geben. Kritik gab es schon in der Vergangenheit. Nun sollen Bürger erneut zu Wort kommen.

Zur angedachten, zum Teil sehr kritisch gesehenen Bebauung auf dem Areal des stillgelegten Wasserwerks an der Dohne sollen nun erneut Bürger gehört werden. Zu einer Öffentlichkeitsversammlung lädt die Stadtverwaltung am Mittwoch, 19. Februar, um 18 Uhr ins Franky’s am Güterbahnhof (Sandstraße 158) ein.

An diesem Abend werden Vertreter des Planungsdezernates den ersten Entwurf für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das in bester Wohnlage an der Ruhr liegende Areal präsentieren und sich den Fragen und Anmerkungen von Bürgern stellen.

Alteigentümerin RWW war mit ersten Plänen gescheitert

Erste Pläne für eine Wohnbebauung, die die vormalige Eigentümerin RWW im Gestaltungsbeirat hatte präsentieren lassen, waren durchgefallen. Zu wuchtig, lautete das vernichtende Urteil für die seinerzeit bis zu sechs Stockwerke hohen Gebäude. In einem späteren städtebaulichen Wettbewerb setzte sich das Architekturbüro Rotterdam Dakowski aus Leverkusen durch.

Nun plant die neue Eigentümerin Bonava dementsprechend eine Bebauung mit drei Voll- und einem Staffelgeschoss am Leinpfad – das wäre ein Stockwerk mehr als beim Altbau des Wasserwerks. Zehn Häuser sollen entstehen, ihre lockere Anordnung mit öffentlichen und privaten Plätzen zwischendrin war zuletzt bei der Planungspolitik zwar nicht uneingeschränkt, so doch mehrheitlich wohlwollend aufgenommen worden. 112 Stellplätze für 80 Wohneinheiten (6800 Quadratmeter) sind geplant, überwiegend in einer Tiefgarage. (sto)

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