Blaulicht

Mülheim: Mädchen (2) reißt sich los und läuft gegen ein Auto

Rettungskräfte versorgten das schwer verletzte Mädchen noch am Unfallort, bevor es ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Rettungskräfte versorgten das schwer verletzte Mädchen noch am Unfallort, bevor es ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Das Kind riss sich los und rannte auf die Straße. Bei einem Verkehrsunfall in Mülheim-Dümpten verletzte sich eine Zweijährige am Samstag schwer.

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagabend in Dümpten hat sich ein zweijähriges Mädchen schwer verletzt.

Gegen 20:20 Uhr hatten Anrufer über die Notrufleitungen Alarm geschlagen, dass auf der Mellinghofer Straße ein kleines Kind von einem Auto überfahren worden sei. Fahrzeuge der Rettungsdienste und der Polizei eilten sofort zur Unfallstelle. Nachdem die schwer verletzte Zweijährige von Einsatzkräften versorgt und in ein Klinikum gefahren worden war, nahmen Polizeibeamte die Unfallermittlungen auf.

Von der Hand eines Familienangehörigen losgerissen

Offenbar hatte sich das kleine Mädchen von der Hand eines Familienangehörigen (37) losgerissen und war in Richtung der vierspurigen Mellinghofer Straße gerannt, hieß es dazu am Sonntag im Polizeibericht. Der 37-jährige Angehörige sei sofort hinterhergerannt, wie Zeugen beobachteten, habe das Kind aber nicht rechtzeitig einholen können, bevor es auf der Fahrbahn von einem Fahrzeug erfasst wurde.

Glück im Unglück hatte die Kleine dennoch. Eine auf der rechten Spur fahrende 34-jährige Mülheimerin bremste ihren VW und den daran befindlichen Anhänger sofort ab. Etwa 200 Meter hinter der Straße „Denkhauser Höfe“ fuhr die Frau offenbar nur mit mäßiger Geschwindigkeit in Richtung Oberhausen, da sie kurz zuvor an einer roten Ampel anhalten musste. Das Kind prallte daher vermutlich „nur“ gegen die Fahrzeugseite und wurde zurück an den Fahrbahnrand geschleudert, wo der nachgeeilte 37-Jährige sie sofort aus dem Gefahrenbereich zog.

Mädchen musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus

„Überrollt, wie die erschreckten Anrufer zuvor schilderten, wurde sie glücklicherweise nicht“, so die Polizei. Die erlittenen Verletzungen müssen dennoch stationär im Krankenhaus behandelt werden. Das Verkehrskommissariat wird jetzt den genauen Unfallhergang prüfen.

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