Freizeit

Mülheims Natur- und Wennmann-Bad öffnen ab dem 6. Juni

Die Fahne wehte schon Mitte Mai über dem Styrumer Naturbad. Jetzt endlich wird es auch in der Sommersaison gehen können. Allerdings mit starken Einschränkungen.

Die Fahne wehte schon Mitte Mai über dem Styrumer Naturbad. Jetzt endlich wird es auch in der Sommersaison gehen können. Allerdings mit starken Einschränkungen.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Die Freibadsaison in Mülheim startet, wenn auch verspätet, am 6. Juni. Allerdings gelten wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Beschränkungen.

Der Krisenstab der Stadt hat eine Entscheidung zu den beiden Freibädern getroffen: Naturbad und Friedrich-Wennmann-Bad (im Freibadbetrieb) sollen ab dem 6. Juni öffnen.

Bereits zum anstehenden Pfingstwochenende öffnet das Naturbad am 30. Mai seine Pforten speziell mit Angeboten für Skimboarder (ohne Badbetrieb). Die Öffnung der Freibäder ist nach der Coronaschutzverordnung NRW seit dem 20. Mai grundsätzlich unter strengen Hygiene- und Infektionsschutz-Auflagen möglich. Mülheims Badbetreiber hatten sich aber außer Stande gesehen, so kurzfristig alle Vorbereitungen für eine Öffnung unter speziellen Vorgaben zu treffen.

Beide Bäder haben Infektionsschutz- und Zugangskonzept erstellt

Auf Grundlage des Pandemieplans der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen sei für beide Freibäder von den Betreibern, der Pia Stiftung für integrierte Stadtentwicklung und der SWiMH gGmbH, ein Infektionsschutz- und Zugangskonzept erstellt worden, hieß es am Mittwochnachmittag seitens der Stadt.

Das Naturbad-Konzept sieht vor, dass einzelne Erlebnisbereiche des Bades nur zu gewissen Zeiten geöffnet werden, eine Anmeldung ausschließlich via Online-Registrierung möglich ist. Ins Bad kommt nur, wer einen Lichtbildausweis vorzeigen kann. Die Besucherzahl ist auf zunächst maximal 340 Personen reduziert. Ebenso gelten die Abstands- und Hygienestandards, in geschlossenen Räumen ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Vorerst stehen nur die Außenduschen zur Verfügung. In den Schwimmbecken muss der gebotene Abstand gewahrt werden.

Nicht alle Bereiche des Naturbades sind gleichzeitig nutzbar

Das Naturbad wird in drei Bereiche aufgeteilt, die zu unterschiedlichen Zeiten buchbar sind: das Schwimmerbecken zum Schwimmen für alle Altersgruppen, das Nichtschwimmer- und das Planschbecken für Familien und Kinder sowie das Sprungbecken für Profiturmspringer und die, die es noch werden wollen. Die genauen Zeiten werden laut Stadt noch bekannt gegeben. Aktuelle Informationen sollen unter naturbad-muelheim.de verfügbar sein.

Auch im Friedrich-Wennmann-Bad werden die Öffnungszeiten angepasst und in folgende Zeitblöcke unterteilt: Frühschwimmen ist täglich möglich von 7 bis 9.30 Uhr, dienstags auch schon ab 6 Uhr. Ein weiterer buchbarer Zeitblock geht täglich von 10 bis 15 Uhr, montags nur von 10 bis 14 Uhr. Zudem gibt es einen Zeitblock am Nachmittag und Abend: mo, 15 bis 19 Uhr, di-fr, 16 bis 21 Uhr, sowie sa/so von 16 bis 20 Uhr.

Wennmann-Bad: Betreiberin arbeitet noch an Online-Ticketing

Betreiberin SWiMH arbeitet laut Mitteilung der Stadtverwaltung derzeit noch an einem Online-Ticketing-System. Hierüber werde zeitnah informiert. Alternativ könnten Tickets ab dem 6. Juni am Kassenautomaten erworben werden. In diesem Fall werden die Kundenkontaktdaten am Eingang erhoben.

Die Besucherzahl im Wennmann-Bad wird in der ersten Phase auf 120 Personen begrenzt. „Hier wird, genau wie im Naturbad, den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen gefolgt“, so die Stadtverwaltung. Eine Erhöhung in einer zweiten Stufe auf 300 Personen sei möglich, wenn sich der Umgang mit der zunächst festgelegten Besucherzahl im praktischen Ablauf als unproblematisch herausstellen sollte. Aktuelle Informationen zum Wennmann-Bad gibt es unter muelheim-ruhr.de und swimh.de.

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