TV-Sendung

Vermisstenfall um Frau aus Mülheim bei „Aktenzeichen XY“

Das von der Polizei zur Verfügung gestellte Foto zeigt die vermisste Birgit Rösing und entstand bei einem Urlaub in den Niederlanden.

Das von der Polizei zur Verfügung gestellte Foto zeigt die vermisste Birgit Rösing und entstand bei einem Urlaub in den Niederlanden.

Foto: privat / Archiv

Mülheim/Mainz.  Seit September 2018 ist Birgit Rösing genannt Storck verschwunden. Am Mittwoch ist der rätselhafte Fall Thema in der Sendung „Aktenzeichen XY“.

Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ widmet sich am Mittwoch (15. April, 2015 Uhr) einem Vermisstenfall aus dem Ruhrgebiet. Vor über anderthalb Jahren verschwand die 58 Jahre alte Birgit Rösing genannt Storck - so der komplette Name - aus Mülheim an der Ruhr.

Die Altenpflegerin und vierfache Mutter war am Abend des 26. September 2018 zuletzt gesehen worden. Die Polizei geht nach Angaben einer Sprecherin nicht davon aus, dass sie freiwillig untergetaucht ist und vermutet ein Kapitalverbrechen. Die Ermittler hoffen jetzt auf neue Hinweise durch die XY-Sendung.

Mehrere Tausend Euro Bargeld im Zimmer der Vermissten

Der Sohn der Altenpflegerin habe in jener Nacht noch Geräusche im Treppenhaus und kurz darauf ein Auto gehört, berichteten die Sendungsmacher am Donnerstag. In ihrem Zimmer seien später mehrere Tausend Euro Bargeld gefunden worden. Für den darauffolgenden Tag hätten die Ermittler einen Termineintrag in ihrem Kalender entdeckt, für den die Frau sogar eine Fortbildung abgesagt habe.

In ihrem Umfeld habe aber niemand etwas von diesem Termin gewusst. Eine Suche mit Spürhunden brachte nichts. Sie hatten am Haus angeschlagen und die Polizei über die nahegelegene A3 bis kurz vor Frankfurt geführt. Eine großflächige Suche in einem Waldgebiet sei jedoch erfolglos geblieben. (dpa)

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