Status als Familienunternehmen bleibt:

Die WEPA wird zur Aktiengesellschaft

Foto: WP

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Müschede. Die Papierfabrik WEPA in Müschede ist beim Amtsgericht Arnsberg vor wenigen Tagen als Europäische Aktiengesellschaft unter dem Namen „WEPA Industrieholding SE” eingetragen worden.

Damit schreitet die Neuausrichtung des Unternehmens in der Hand der Familien Krengel in eine Kapitalgesellschaft von europäischem Zuschnitt weiter voran. Das Unternehmen bekommt erstmalig einen Aufsichtsrat. In der vergangenen Woche ist der Arnsberger Rechtsanwalt Friedrich Merz zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt worden.

Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind der langjährige Banker Walter Zickenrott aus Köln und der frühere Bosch- und Vorwerkmanager Diplomingenieur Markus von Blomberg. Auf WP-Nachfrage erklärte das Unternehmen: „Es ist keine externe Kapitalaufnahme erfolgt. Das Unternehmen befindet sich unverändert im Eigentum der Familien Krengel. Die Firmierung als AG hat nur organisatorische Gründe."Martin Krengel ist in der neuen Holding Vorsitzender des Vorstandes, seine Brüder Jochen Krengel und Wolfgang Krengel sind Mitglieder des Vorstandes, ebenso Finanzchef Manfred Meier.

Martin Krengel: „Wir richten WEPA konsequent weiter europäisch aus. Als Europäische Aktiengesellschaft und nach dem Erwerb der Kartogroup-Werke werden wir in den fünf großen europäischen Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Polen mit Produktionsstätten am Markt präsent sein.” Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Merz verfüge über langjährige Erfahrung in deutschen und internationalen Aufsichtsräten. Die Anwaltskanzlei Mayer Brown, der Friedrich Merz als Partner angehöre, habe die WEPA auf dem Weg zur Internationalisierung, insbesondere bei dem Erwerb der Kartogroup-Assets und der Gründung der Industrieholding SE, begleitet. Die WEPA bleibe ein Familienunternehmen mit Sitz in Arnsberg.

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