Neheim-Hüsten.

Ein großer Tag für die ganze Stadt

Nach dem Graf-Gottfried-Spiel in Hüsten gab es Stütchen von den Ratsherren.

Foto: Karl-Heinz Keller

Nach dem Graf-Gottfried-Spiel in Hüsten gab es Stütchen von den Ratsherren. Foto: Karl-Heinz Keller

Neheim-Hüsten.   Alle Jahre wieder: Erinnerung an die Waldschenkung Graf Gottfrieds IV. vor 649 Jahren führten wieder Schülerinnen und Schüler der Neheimer Graf-Gottfried-Schule und der Hüstener Mühlenbergschule das Graf-Gottfried-Spiel auf. In der Mendener Straße vor der Donatorenskulptur am Haus Strucken freute sich Bürgermeister-Stellvertreterin Rosemarie Goldner über die zahlreichen Besucher. Unter ihnen ein besonderer Gast: Bürgermeister Sylwester Lewicki, der mit einer kleinen Delegation aus der polnischen Partnerstadt Olesno nach Arnsberg angereist war, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft beider Städte.

Alle Jahre wieder: Erinnerung an die Waldschenkung Graf Gottfrieds IV. vor 649 Jahren führten wieder Schülerinnen und Schüler der Neheimer Graf-Gottfried-Schule und der Hüstener Mühlenbergschule das Graf-Gottfried-Spiel auf. In der Mendener Straße vor der Donatorenskulptur am Haus Strucken freute sich Bürgermeister-Stellvertreterin Rosemarie Goldner über die zahlreichen Besucher. Unter ihnen ein besonderer Gast: Bürgermeister Sylwester Lewicki, der mit einer kleinen Delegation aus der polnischen Partnerstadt Olesno nach Arnsberg angereist war, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft beider Städte.

Eigene Schule im Fokus

Rosemarie Goldner begrüßte auch die Theatergruppe der Graf-Gottfried-Schule, die die Schenkung des letzten Arnsbeger Grafen aktualisiert und ins heutige Leben übertragen und dieses Mal besonders den (geschenkten) Stadtwald und die eigene Schule in den Fokus gerückt hatten. Und sie formulierten einen treffenden Vergleich: „Wir halten zusammen wie ein bunter Mischwald“!

Aktuelle Bezüge sichtbar

In Hüsten waren dieses Mal nicht ganz so viele Bürger auf dem Ludgeriplatz um das aufgeführte Graf-Gottfried-Spiel der Mühlenberg-Schüler/innen, in dem ebenfalls aktuelle Bezüge sichtbar wurden, zu sehen. Wie in Neheim, so verteilten anschließend auch in Hüsten Ratsmitglieder - in Neheim auch Bürgermeister Lewicki aus Olesno - die obligatorischen Stütchen an Kinder und Erwachsene.

Große Delegation in Köln

Bereits am Freitag war eine große Delegation aus Arnsberg mit vier Bussen nach Köln gereist, um am Grab von Graf Gottfried IV. im Kölner

Dom einen Kranz nieder zu legen. Nach dem Dankgottesdienst am Samstag in der Neheimer St.-Johannes-Kirche mit Pfarrer Stephan Jung wurden am Abend die Donatorenfeierlichkeiten fortgesetzt mit einem geselligen Abend und Schmaus im Kaiserhaus. Rosemarie Goldner begrüßte dazu besonders die Gäste aus Polen sowie aus Kirche, Gesellschaft und Politik, darunter auch Übergangsbürgermeister Peter Bannes. Sie rückte dann den Begriff „Heimat“ für den Gestaltungsraum für „städtische, regionale und nationale Stärken“ in den Fokus, was sie an drei Beispielen verdeutlichte: Rückkehrer-Stammtische, Marketingprojekt „Heimatvorteil Sauerland“ und das Magazin „Heimatliebe“.

Kulturereignis für ganze Stadt

Genau in diesem Spannungsfeld sehe sie das Traditionsfest der Stadt, die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Waldschenkung Graf Gottfrieds und seiner Gemahlin Anna, die auch unvorhersehbare Aktualität durch die Ausgrabungsarbeiten im Kloster Wedinghausen erfahre. Die Tradition der Donatorenfeierlichkeiten, ursprünglich als Neheimer Geschichte überliefert, sei längst ein Teil Arnsberger Kulturgeschichte.

Dank an Erika Hahnwald

In seiner Festrede dankte Bürgermeister Sylwester Lewicki den Kindern der Graf-Gottfried-Schule für ihr nochmals aufgeführtes Graf-Gottfried-Spiel. Bei der Gründung der Partnerschaft zu seiner Stadt habe die

damalige Arnsberger Bürgermeister-Stellvertreterin Erika Hahnwald besondere Verdienste erworben. Bürgermeister Lewicki zählte sichtbare Erfolge der Partnerschaft auf, wie Zusammenarbeit einiger Schulen und Kindergärten, Jugend- und Sportaustausche, Seniorenbesuche und Besuche der Stadtspitzen. All das habe zur Stabilität auch des Friedens in Europa und zur Völkerverständigung beigetragen. Auch habe es schon mehrere wirtschaftliche Kontakte beider Städte gegeben.

Eintrag ins Goldene Buch

Bürgermeister Lewicki wünschte der Partnerschaft mit Arnsberg weitere Jahre guter Zusammenarbeit und trug sich zum Schluss mit seiner Delegation ins Goldene Buch der Stadt Arnsberg ein. Nach einem Tusch der Bläsergruppe des Jägervereins ging es zum Schmaus.

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