Schulpartnerschaft

Gäste aus dem Kosovo an Grimmeschule Neheim

Gäste in der Grimmeschule Neheim.

Gäste in der Grimmeschule Neheim.

Foto: Karl-Heinz Keller

Neheim.  Neheimer Grimmeschule ist einzige Hauptschule im Regierungsbezirk Arnsberg mit einer gepflegten internationalen Schulpartnerschaft.

Es war am Freitag ein großer Tag der Freude für die Grimme-Hauptschule Neheim und ihre 300 Schülerinnen und Schülern in den 17 Klassen. Gefeiert wurde die im Herbst des Vorjahres geschlossene Schulpartnerschaft mit der Asdreni-Schule im Kosovo.

Schulleiter Matthias Mörstedt begrüßte in der Turnhalle der 20 Schülerinnen und Schüler aus Albanien, Mazedonien und dem Kosovo, die mit fünf Lehrern/innen zum näheren Kennenlernen nach hier gekommen sind.

Sie werden eine Woche lang im Sauerland bleiben und am Montag auch Gäste der Hauptschule Sundern sein. Unter anderem stehen auch Stadtbesichtigungen auf dem Plan und private abendliche Zusammentreffen, bei denen auch gegrillt wird. Auch das Kloster Wedinghausen wurde besucht.

Die Schulband der Grimmeschule begleitete gestern das Programm. Bürgermeister Paul Ralf Bittner betonte in seinem Grußwort, dass Schüleraustausche wichtig seien für ein friedliches Miteinander in Europa, die die Verständigung der Menschen untereinander fördere. Die Grimmeschule sei die einzige Hauptschule im Regierungsbezirk Arnsberg, die eine ausländische Schulpartnerschaft pflege. Deren Initiator Lehrer Kemajl Callaku dankte er besonders. „Diese gemeinsame Treffen rücken uns alle näher zusammen“, so Bittner . Sein Wunsch ist ein gemeinsames Treffen aller Schulpartnerschaften in der Stadt Arnsberg.

Schulrätin Martina Nolte überbrachte die Grüße der Bezirksregierung und wünschte den Gästen einen nachhaltigen Aufenthalt im Sauerland: „Genießen Sie den Augenblick.“ Neben musikalischen Einlagen trugen noch kurze Sketche zur Erheiterung bei.

Schulleiter Mörstedt erinnerte in seiner Ansprache an das Zustandekommen der Schulpartnerschaft - 70 Jahre nach der Installierung des deutschen und zehn Jahre nach der Installierung des Grundgesetzes im Kosovo, die beide Freiheit und Demokratie sichern. Das besondere an einem Schüleraustausch sei das Leben in Gastfamilien und das Kennenlernen unterschiedlicher Traditionen, Sitten, Gebräuche und Kulturen der Länder.

Ziel sei es, „dass wir in Zukunft nicht nur einen Tag zu Besuch nach Peja oder Arnsberg fahren wollen, sondern den Austausch zwischen den Schulen direkt intensivieren wollen: Verstehen des Anderen und Vorurteile abbauen“. Matthias Mörstedt bedankte sich ausdrücklich bei Kemajl Callaku, für dessen unermüdlichen Einsatz für den Schüleraustausch.

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