Hüsten.

Hüsten gedenkt der Kriegsschlacht bei Neufchateau

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Hüsten. Im Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erlangt die jährliche Erinnerung an die Schlacht von Neufchateau am 22. August 1914 eine besondere Bedeutung. Dieser Schlacht nahe der belgischen Stadt Neufchateau fielen an einem einzigen Tag 244 Soldaten aus dem 1. Bataillon des so genannten Sauerländer Regiments (Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 81) zum Opfer. Von diesen Toten aus dem Sauerland stammten 18 Gefallene aus Hüsten sowie elf weitere aus benachbarten Dörfern. Zu den überlebenden Soldaten gehörten Fritz Rohe und Fritz Humbeck, die sich fortan für das jährliche Gedenken an die Opfer dieser Schlacht einsetzten.

Mit Unterstützung anderer überlebender Kameraden schufen sie in Hüsten eine Gedächtnisstätte, die sich zunächst an einer Waldhütte am Spreiberg befand und heute auf dem alten Hüstener Petri-Friedhof steht. Um das jährliche Gedenken kümmert sich schon seit langem Friedel Humbeck, Sohn des 1978 verstorbenen Fritz Humbeck. Anlässlich des 100. Jahrestags der Schlacht findet die Gedenkfeier in diesem Jahr in größerem Rahmen statt. So wird am Freitag, 22. August, um 19 Uhr in der Hüstener Petrikirche zunächst ein Gottesdienst gehalten. Anschließend werden Nachkommen aus den Familien der Soldaten des Reserve-Infanterie-Regiments 81 an einem Gedenkstein in der Nähe der Kriegergedächtniskapelle auf dem alten Petri-Friedhof einen Kranz niederlegen. Für die musikalische Umrahmung sind der Musikverein Müschede sowie der MC Liederkranz zuständig. Die Bevölkerung ist zu dieser Gedenkfeier eingeladen.

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