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Neheimer Brautmoden-Geschäft „La Fiancée“ kommt in Doku-Soap

Anke Keimer (4.v.r.) und Julia H. (3.v.r.) mit weiteren Beraterinnen.

Foto: Achim Benke

Anke Keimer (4.v.r.) und Julia H. (3.v.r.) mit weiteren Beraterinnen. Foto: Achim Benke

Neheim.   „Zwischen Tüll und Tränen“ heißt es bei VOX. Jetzt mittendrin ist die Neheimer Brautmoden-Expertin Anke Keimer.

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Die Neheimerin Anke Keimer, Inhaberin von „La Fiancée – Brautmoden – Concept“, kommt mit ihren Brautmoden in die Doku-Soap „Zwischen Tüll und Tränen“ des Fernsehsenders VOX. In der Serie geht es um das vermutlich wichtigste Kleid im Leben einer Frau: dem Brautkleid.

Angehende Bräute sind in dieser Soap auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid. Dabei bekommen sie Unterstützung von Brautkleid-Spezialisten.

Sender schickt einen Casting-Leitfaden zu

Aber wie hat es Anke Keimer geschafft, dass VOX auf sie aufmerksam wurde? „Ich habe aus Spaß eine Email an den Sender geschrieben und angefragt, ob Interesse besteht.“

Das war im Sommer 2016. „Wenn schon die Shopping-Queen nicht nach Neheim kommt, dann kann es doch ‚Zwischen Tüll und Tränen‘ sein“, lacht sie.

Sie hat schon gar nicht mehr daran gedacht, als sich Ende 2016 ein Redakteur des Senders gemeldet hat. Und per Email bekam sie einen Casting-Leitfaden.

Prosecco lässt das Lampenfieber schwinden

„Ich habe mit dem Handy ein acht Minuten-Video mit meinen Freundinnen im Geschäft gedreht und abgesandt“, so Keimer. „Dabei haben wir eine Flasche Prosecco getrunken, da verschwand das Lampenfieber.“

Das Video muss den Redakteur beeindruckt haben, denn Ende März 2017 kam die Zusage für einen Dreh. „Jetzt begann die Suche nach einer Braut. Ich habe in den sozialen Netzwerken geschaut. Daraufhin haben sich einige Bewerberinnen gemeldet.“

Leider noch keine aus den Stadtgebieten Arnsberg oder Sundern. Die erste Kandidatin ist so Julia H. aus Osnabrück.

Die Dreharbeiten laufen ganz locker ab

Vor ein paar Tagen nun reiste Julia mit Mutter, Oma und drei Freundinnen an, um ihr Traum-Brautkleid zu finden - vor laufender Kamera. Vorher ist das Drehteam durch Neheim gegangen und hat Aufnahmen im Stadtkern und im Bereich des Ruhrtalradweges gemacht. „Sie wollten ein paar Eindrücke einfangen. Ich vermute für das Intro der Sendung“, so Keimer.

Während der Dreharbeiten wurde nichts gestellt, alles lief real und sehr locker ab. Klar hatte Julia einige Brautkleider an, aber am Ende hat sie ihr Traumbrautkleid für den ganz besonderen Tag gefunden. „Und zum Schluss haben wir alle ein Gläschen Champagner getrunken. Das gehört schließlich dazu.“

„Jeder Kilometer nach Neheim hat sich gelohnt“

Anke Keimer weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, dass eine Braut sofort ihr Traumkleid finden, doch Julia fand nur lobende Worte:

„Der Laden ist einfach toll. Jeder Kilometer hat sich gelohnt, den wir nach Neheim gefahren sind.“

Das hört Keimer oft, denn ihre Kundschaft kommt aus der gesamten NRW-Region und darüber hinaus. An einem Wochenende hat sie mindestens zehn Bräute, die einen Termin bei ihr haben.

Demnächst auch Kundinnen aus Australien und Afrika

„Es kommen demnächst sogar Kundinnen aus Australien und Afrika. Sie leben dort, deren Eltern wohnen aber im Sauerland“, verrät die Brautkleid-Spezialistin.

Für die nächsten Drehtermine bei „La Fiancée“ in Neheim gibt es schon vier Bewerberinnen. „Der Sender muss das noch entscheiden. Wir suchen immer weiter neue Kandidatinnen, das war kein einmaliger Dreh“, so Anke Keimer.

Der Sendetermin steht aber noch nicht fest, darüber wird erst 14 Tage vorher entschieden.

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