Projekttag

200 Hartmannschüler ziehen für Klimaschutz durch Königshardt

Klimaschutz-Demo in Königshardt: Die Hartmannschüler zeigten großes Engagement.

Klimaschutz-Demo in Königshardt: Die Hartmannschüler zeigten großes Engagement.

Foto: Lutz Kruska / Hartmannschule

Oberhausen.  Kinderrechte und Fridays for Future – das gehört zusammen. Die Hartmannschule startete ganz in diesem Sinn ihren jüngsten Projekttag.

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Fridays for Future vor Ort: 200 Schülerinnen und Schüler der Hartmannschule in Königshardt zogen mit ihren selbst gestalteten Plakaten durch den Stadtteil.

Dazu wurden Trommeln geschlagen und Lieder gesungen. Mehr Klima- und Umweltschutz forderten die Sechs- bis 10-jährigen, wie Schulleiter Lutz Kruska berichtet. „Es war allerdings kein Schulstreik, sondern ein gemeinsamer Projekttag der Hartmannschüler, der seinen Ausklang auf der Straße fand.“

Stets zum Weltkindertag findet an der Hartmannschule – seit 2017 eine anerkannte Kinderrechte-Schule – ein Projekttag zum Thema Kinderrechte statt. Dieses Mal stand das Recht auf Meinungsfreiheit und Beteiligung auf dem Programm. Da war es klar, dass man sich mit dem Klimaschutz und der Fridays for Future-Bewegung beschäftigen wollte. Denn: Kinder haben das Recht, bei allen Fragen, die sie betreffen, sich genau zu informieren und ihre Meinung zu sagen – so die einhellige Meinung der Schulgemeinde.

Kreisverkehr gesperrt

Also wurde zu Themen wie Klimawandel, Plastik in den Weltmeeren, zu Greta Thunberg und CO2-Ausstoß informiert und diskutiert. Wichtige Botschaften wurden auf Plakaten festgehalten. Mit diesen Ergebnissen wollte man aber nicht im Klassenraum bleiben, sondern sich an den Klimaprotesten auf der Straße beteiligen. „Als der Kreisverkehr extra für uns abgesperrt wurde, da hatte ich das Gefühl, etwas ganz Wichtiges zu tun“, schilderte ein Viertklässler anschließend seine Stimmung.

Und in der Tat: „Die Kinder nahmen ihren Protest auf der Straße sehr ernst“, berichtet Lutz Kruska. Großes Lob gab es von den Erwachsenen, die die Straßen säumten. Auf der Abschlusskundgebung gab es dann noch ein paar Tipps von den Kindern, wie der persönliche Klimaschutz ganz leicht aussehen kann. Zum Beispiel: „Einfach zur Schule gehen mit seinen Freunden und sich nicht von den Eltern mit dem Auto kutschieren lassen.“

Bei der einmaligen Aktion soll es nicht bleiben. Gemeinsam mit dem Schülerparlament soll in den nächsten Wochen überlegt werden, wie man als Schule klima- und umweltfreundlicher sein könnte. An dem Projekt „plant-for-the-planet“ nimmt die Hartmannschule bereits teil.

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