Straftat

Aufregung um fremden Mann, der Mädchen auf den Mund küsst

Das Zentrum von Oberhausen-Osterfeld aus der Luft.

Das Zentrum von Oberhausen-Osterfeld aus der Luft.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Oberhausen-Osterfeld.  Ein einjähriges Mädchen spielte unter Aufsicht seiner Mutter im Sandkasten des Osterfelder Spielplatzes – da wurde es plötzlich hochgehoben.

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Helle Aufregung bei Eltern und Passanten auf dem Osterfelder Spielplatz Westfälische Straße/Heinestraße: Ein Mann hat unvermittelt ein kleines Mädchen direkt auf den Mund geküsst.

Nach Angaben der Oberhausener Polizei hat die einjährige Tochter einer 39-jährigen Mutter auf dem Spielplatz im Bereich des Osterfelder Zentrums im Sandkasten gespielt. Plötzlich hob ein fremder Mann das Kleinkind hoch und küsste es – eine klare Straftat. Die Mutter und andere Besucherinnen des Spielplatzes reagierten sofort – und schrien den Mann an. Daraufhin setzte er das Mädchen wieder in den Sand und flüchtete.

Starke Stimmungsschwankungen des Verdächtigen

Die Mutter wählte den Notruf 110. Nach Schilderung des Polizeipräsidiums fuhren gleich mehrere Polizisten los – und ein Streifenwagen-Team entdeckte schnell den Flüchtigen auf der Gildenstraße mitten in der Innenstadt Osterfelds. „Der Verdächtige (43) machte einen psychisch auffälligen Eindruck. Er schrie immer wieder laut in einer unverständlichen Sprache“, beschreibt die Polizei die Szene in ihrer Pressemitteilung am Mittwoch. „Dabei zeigte er starke Stimmungsschwankungen zwischen Aggressivität und depressivem Verhalten.“

Gaffer störten die Arbeit der Polizei

Die Polizisten nahmen wie üblich die Personalien des Verdächtigen auf – doch zunehmend versammelten sich nach Darstellung der Behörde mehr und mehr Menschen um sie herum, um die Szene zu beobachten. Die Polizei bezeichnet die Zuschauer als „Gaffer“, die zunehmend die Arbeit der Ordnungshüter störten. „Die Stimmung der Gaffer drohte zu kippen, als einige Personen die Polizisten aufforderten, den Mann doch in Ruhe zu lassen, da er doch wohl offensichtlich behindert sei“, beschreibt die Polizei den Ablauf. „Erst als weitere Streifenwagenbesatzungen eintrafen, beruhigte und zerstreute sich die Menge.“

Danach wurde der Verdächtige auf der Polizeiwache von einem Notarzt untersucht – und anschließend vom städtischen Ordnungsamt in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen.

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