Centro

Coca-Cola-Oase: So funktioniert die Sitzplatzkarte im Centro

Tische und Stühle dürfen in der Coca-Cola-Oase wieder genutzt werden, aber es gibt deutlich weniger Sitzplätze – die Abstandsregeln müssen eingehalten werden (Archivbild).

Tische und Stühle dürfen in der Coca-Cola-Oase wieder genutzt werden, aber es gibt deutlich weniger Sitzplätze – die Abstandsregeln müssen eingehalten werden (Archivbild).

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das Centro Oberhausen öffnet nach dem Corona-Shutdown in der Oase auch wieder die Tische. Kurios: Fürs Schlemmen gibt es jetzt ein Ticketsystem.

Konzert-Fans kennen sie aus der Veranstaltungshalle. Die Tribünen-Fraktion unter den Fußball-Fans nutzt sie im Stadion. Sitzplatzkarten! Doch die Corona-Pandemie sorgt für einen weiteren ungewöhnlichen Einsatzbereich. Im Centro Oberhausen benötigt man ein solches Ticket jetzt auch – fürs Essen.

In der Coca-Cola-Oase können nach den gelockerten Beschränkungen durch den Corona-Shutdown nämlich auch wieder Tische und Stühle vor Ort benutzt werden. Vorher durften die Kunden das Essen nur mitnehmen. „Wir haben ein Hygienekonzept erarbeitet“, sagt Centro-Chef Marcus Remark. „Alle Vorgaben und Abstandsregeln werden eingehalten.“

Oase im Centro erhält drei neue Counter

Das bedeutet aber auch: Die Anzahl der Sitzplätze wird beschränkt. Statt 1300 gibt es momentan 500 Sitzmöglichkeiten. Die Tische wurden auseinander gerückt, um die geforderten anderthalb Meter Versatz zum Nachbartisch zu schaffen. Stehplätze für einen Thekenverzehr gibt es momentan nicht.

Was aber tun, wenn ein Schlemmerfreund am Imbiss sein Tablett beladen hat und der vorher noch erspähte Sitzplatz plötzlich besetzt ist? Hier soll nun das System mit Sitzplatzkarten greifen und dieses Dilemma schon vorher verhindern. Denn Besucher müssen sich vor ihrem Gang zum Imbiss zunächst eine Sitzplatzkarte an einem von drei neuen Countern abholen. Dort müssen sie sich, wie in einem Restaurant auch, mit Namen und Kontakt registrieren.

Ohne Sitzplatzkarte gibt es nur „Take away“

Mit der am Counter ausgehändigten Sitzplatzkarte bestellen sie anschließend am Imbiss ihrer Wahl. Mit den Gerichten auf dem Tablett geht es dann zum zugewiesenen Tisch, der auf der Platzkarte vermerkt ist. Woanders ist der Vor-Ort-Verzehr nicht erlaubt.

Wenn das Essen verdrückt ist, sollen die Besucher die gebrauchten Tabletts und die Sitzplatzkarte am Tisch zurücklassen. Die Entsorgung übernimmt das Personal. Die Sitzplätze werden nach der Desinfektion und Reinigung am Counter wieder freigegeben.

Auch Pizza Hut und Curry Carl öffnen die Theke

Wer ohne eine Sitzplatzkarte an eine Imbiss-Theke tritt, der kann zwar auch Speisen erwerben, diese werden allerdings wie bisher eingepackt und dürfen nur zu Hause verzehrt werden.

Die Zahl der wieder geöffneten Imbisse hat sich indes weiter erhöht. Pizza Hut und Curry Carl sind genauso zurückgekehrt wie Frittenwerk. Vorher hatten schon Möwenpick, Subway, KFC, Chutney, La Concha, Haiky, Mr. Chicken und Wonderwaffel für den Außer-Haus-Verkauf geöffnet. In der kommenden Woche soll sich auch der Burgerbräter Five Guys zurückmelden.

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