Coronavirus

Corona in der Fleischindustrie – auch Oberhausen testet

Bevor das Fleisch in die Auslage kommt, muss es in Schlachthöfen zerlegt und für den Transport verpackt werden.

Bevor das Fleisch in die Auslage kommt, muss es in Schlachthöfen zerlegt und für den Transport verpackt werden.

Foto: Christophe Gateau / dpa

Oberhausen.  Schlachthöfe und Fleischbetriebe entwickeln sich zum Corona-Brennpunkt. Auch Oberhausen muss auf Wunsch des Landes Mitarbeiter testen.

Schlachthöfe und Fleischbetriebe entwickeln sich deutschlandweit zu einem neuen Corona-Brennpunkt, die Fälle häufen sich. Auch in Oberhausen gibt es drei Betriebe, die zu den sogenannten Fleischzerlegungsunternehmen zählen. 75 Mitarbeiter sind in diesen Betrieben tätig, alle wurden mittlerweile auf Anweisung der NRW-Landesregierung auf das grassierende Virus getestet.

Anders als zum Beispiel in Coesfeld, wo weit mehr als 130 Mitarbeiter des Betriebes Westfleisch positiv getestet wurden, gibt es aus dem Oberhausener Rathaus gute Nachrichten: 66 Testergebnisse sind mittlerweile da – alle negativ.

Die vielen positiven Fälle in Coesfeld und anderswo sorgen dieser Tage für hitzige Diskussionen. Die hygienischen Zustände und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter in den großen Fleischfabriken stehen dabei im Mittelpunkt.

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