Demokratieprojekt

„Demokratie leben!“ wird fünf weitere Jahre fortgesetzt

Gut besucht: 5. Demokratiekonferenz im Bürgerzentrum Alte Heid. 

Gut besucht: 5. Demokratiekonferenz im Bürgerzentrum Alte Heid. 

Foto: Projekt DL / PM

Oberhausen.  Das Familienministerium unterstützt in Oberhausen seit Juni 2015 das Programm „Demokratie leben!“ Jetzt gibt’s eine positive Zwischenbilanz.

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Eine beachtliche Bilanz: Über 15.000 Oberhausenerinnen und Oberhausener haben sich seit Juni 2015 an 103 Projekten des Programms „Demokratie leben!“ beteiligen können. Ein großer Teil davon waren junge Menschen. Dieses positive Fazit zog jetzt Dirk Paasch von der Oberhausener Koordinierungs- und Fachstelle des Bundesprogrammes auf der 5. Demokratiekonferenz im Bürgerzentrum Alte Heid.

Die große Vielfalt der Projekte und Projektträger mache die Arbeit des Programms in Regie des Bundesfamilienministeriums aus, heißt es. Konzerte und Theateraufführungen, Gedenkstättenfahrten und Workshops, Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen, Kunstprojekte und Video-Clips, Feste und Anti-Rassismus-Training, Denkanstöße und Stolpersteinverlegungen, Bus-Touren mit Geflüchteten und Themenwochen an Schulen – all das zählt zum Angebot; zudem das Banner-Projekt „Oberhausen hat keinen Platz für Rassismus“.

Rund 165.000 Euro gab es vom Bund für all diese Aktivitäten. Rund 40 Oberhausener Organisationen, Vereine, Initiativen, die sich für ein gewaltfreies, ein tolerantes und demokratisches Miteinander einsetzen, haben auf diese Weise konkrete Vorhaben umsetzen können.

Gut besuchte Konferenz

Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, aus Politik und von Institutionen folgten jetzt der Einladung zur 5. Demokratiekonferenz. Neben einem Rückblick auf die Zeit seit Mitte 2015 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfreut zur Kenntnis nehmen, dass das Bundesprogramm auch in den nächsten fünf Jahren fortgesetzt wird.

Doch es ging nicht nur um Rück- und Ausblick. Auf dem Konferenzplan stand auch die Vorstellung von Ergebnissen aus der in diesem Jahr erfolgten Sozialraumanalyse „Rund um das Marienviertel“.

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