DSDS-Finale

Emotionale Geschichte brachte DSDS-Finalist Davin zur Musik

Musiker durch und durch: Der Altenpfleger Davin Herbrüggen (20) aus Oberhausen-Borbeck singt im Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) um den Titel. 

Musiker durch und durch: Der Altenpfleger Davin Herbrüggen (20) aus Oberhausen-Borbeck singt im Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) um den Titel. 

Foto: Jory Aranda

Oberhausen.   Davin Herbrüggen greift im Finale nach dem DSDS-Titel. Durch eine emotionale Familiengeschichte entdeckte der 20-Jährige seine Liebe zur Musik.

Der Countdown läuft, in einem großen Studiokomplex in Köln-Ossendorf entscheidet sich, ob Davin Herbrüggen (20) den DSDS-Titel der 16. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (Samstag, 20.15 Uhr/RTL) erobern kann. Seine musikalische Laufbahn begann für den gelernten Altenpfleger aus dem „Haus Isabel“ in Oberhausen-Borbeck dagegen im heimischen Wohnzimmer.

Eltern schenkten Schlagzeug und Gitarre

„Meine Eltern haben mir und meinem Bruder die ersten Instrumente gekauft. Von daher habe ich ihnen alles zu verdanken“, sagt Davin Herbrüggen im Gespräch mit unserer Redaktion. Dabei spielt sein drei Jahre älterer Bruder Dustin eine größere Rolle als man nun vermuten möchte. Durch eine Herzerkrankung musste der heute 23-Jährige als Kind häufig in die Klinik. Ein Therapieansatz für die belastende Zeit: die Musik.

„Meine Eltern haben meinem Bruder das Schlagzeug - und mir zugleich eine Gitarre geschenkt“, sagt Davin Herbrüggen. Dadurch musizierten die beiden Brüder schon in frühen Jahren zusammen, spielten anschließend gemeinsam in einer Band. „Beide haben sich so zu fantastischen Musikern entwickelt“, sagt uns ihr Vater Thomas. Als Schlagzeuger tritt Dustin mit seinem Bruder auch bei kleineren Konzerten auf. „Dass es für Davin bei ‘Deutschland sucht den Superstar’ so weit geht, damit konnte vorher natürlich keiner rechnen. Familie und Freunde sind stolz auf ihn und werden ihn voll unterstützen.“

DSDS-Finale mit Oberhausener Fan-Club

Dustin begleitete seinen kleinen Bruder selbstverständlich auch zu den bisherigen Mottoshows ins Kölner DSDS-Studio. In einigen Einspielern während der DSDS-Sendung war der Schlagzeuger selbst im TV zu sehen. Beim Halbfinale musste Dustin sogar wie sein Bruder Davin im Foyer des Studios Autogramme schreiben. „Manchmal werden wir verwechselt“, gesteht Dustin. „Vor allem, wenn ich die gleiche Brille trage wie er. Aber so etwas nervt mich natürlich nicht, das ist eine Ehre!“

In der finalen DSDS-Show sind alle Augen auf Davin gerichtet: Neben seinem eigenen Song „The River“ wird der Oberhausener am Samstag auch den Rock-Klassiker „(Everything I Do) I Do It For You“ von Bryan Adams singen. Die Jury um Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Xavier Naidoo und Oana Nechiti schaut zwar kritisch hin, aber die TV-Zuschauer entscheiden nach der Sendung per Telefon. Für das DSDS-Finale haben sich neben Davin Herbrüggen auch Alicia-Awa Beissert, Joana Kesenci und Nick Ferretti qualifiziert.

Viele Oberhausener Fans werden Davin wieder direkt im Studio unterstützen - zuletzt hielten sie dort große Spruchbänder mit bestem Ruhrpott-Charme hoch: „Dat wird wat!“ Bisher behielten recht!

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