Nicht hochinfektiös

Oberhausener Gesamtschüler an Tuberkulose erkrankt

Ein Schüler der Oberhausener Gesamtschule Osterfeld ist an Tuberkulose erkrankt.

Ein Schüler der Oberhausener Gesamtschule Osterfeld ist an Tuberkulose erkrankt.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Oberhausen.  Das Gesundheitsamt Oberhausen hat 67 Schüler sowie acht Lehrkräfte ermittelt, die Kontakt zu einem kranken Schüler hatten. Alle werden getestet.

Bei einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus ist ein Schüler positiv auf Tuberkulose getestet worden. Das Gesundheitsamt Oberhausen hat in Absprache mit der Schulleitung 67 Schülerinnen und Schüler sowie acht Lehrkräfte ermittelt, mit denen der Junge zuvor Kontakt gehabt haben könnte. Die Mitarbeiter nahmen auch den Kontakt zu der Familie des Oberhausener Schülers auf.

Alle ermittelten Personen werden nach Angaben der städtischen Pressestelle angeschrieben. Das Gesundheitsamt und die Gesamtschule Osterfeld stehen bereits in engem Kontakt mit den Betroffenen. Diese werden allesamt mittels einer Blutentnahme untersucht, um sicherzugehen, dass sie sich nicht angesteckt haben.

Oberhausener Gesamtschüler infiziert: Die Lungentuberkulose wird von Bakterien verursacht

Bei der Lungentuberkulose handelt es sich zwar um eine schwere Infektionskrankheit, die von Bakterien verursacht wird und die meldepflichtig ist. Sie ist aber nicht so hochinfektiös wie das Coronavirus. Die Erreger werden ebenfalls durch Tröpfchen in der Atemluft übertragen, die eingeatmet werden.

Daher befällt Tuberkulose in den meisten Fällen zuerst die Lunge. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass kein unmittelbares Erkrankungsrisiko nach einem Kontakt besteht und auch die Kontaktpersonen nicht unmittelbar ansteckend für andere sind.

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