Rassismus-Vorwürfe

Landtagsabgeordnete verlangen Respekt für Arbeit der Polizei

Die Oberhausener SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit (links) und Sonja Bongers redeten mit Alexander Frank, Oberhausener Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), über die Situation der Polizeibeamten.

Die Oberhausener SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit (links) und Sonja Bongers redeten mit Alexander Frank, Oberhausener Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), über die Situation der Polizeibeamten.

Foto: SPD

Oberhausen.  Die Landtagsabgeordneten aus Oberhausen verteidigen die Polizei gegen pauschale Rassismus-Vorwürfe.

Die Oberhausener Landtagsabgeordneten von SPD und CDU haben die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen polemische Angriffe und pauschale Unterstellungen von Kritikern verteidigt.

„Die Polizistinnen und Polizisten verdienen für ihren Einsatz Respekt“, sagten die SPD-Politikerin Sonja Bongers und ihr Parteikollege Stefan Zimkeit bei einem Treffen mit Alexander Frank, dem Oberhausener Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Zimkeit betonte: „Wo Fehler passieren, müssen diese aufgearbeitet werden, daraus dürfen aber keine Pauschalurteile abgeleitet werden.“ Eine Übertragung amerikanischer Verhältnisse auf die deutsche Polizei hält er für falsch.

Der Oberhausener CDU-Parteichef Wilhelm Hausmann hatte zuvor die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken für ihre später relativierte Aussage kritisiert, innerhalb der deutschen Polizei herrsche ein latenter Rassismus. „Wir sind bemüht, mangelnden Respekt für Polizei, Feuerwehr und andere Rettungskräfte zu bekämpfen und dann kommen aus der Spitze der SPD pauschale Unterstellungen.“ Allerdings versicherte Hausmann auch, dass dort, wo es Rassismus in der Gesellschaft gebe, dieser bekämpft werden müsse.

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