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Ministerin schickt Heinefunk „Heimat-Scheck“ über 2000 Euro

Freuen sich auf den „Heimat-Scheck“: Julia Trgovcevic, Marco Fileccia und Simon Deichsel (v. li.).

Freuen sich auf den „Heimat-Scheck“: Julia Trgovcevic, Marco Fileccia und Simon Deichsel (v. li.).

Foto: HHG

Oberhausen.   Regelmäßig packt der Heinefunk das Mikro aus und befragt Persönlichkeiten des schulischen und öffentlichen Lebens. Nun gibt’s einen Preis dafür.

Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, wird am 3. Juli das Heinrich-Heine-Gymnasium besuchen. Das allein ist ja schon eine Meldung wert, aber die Visite der Polit-Prominenz hat zudem noch einen ganz besonderen Hintergrund: Das Team des „Heinefunk“ erhält den mit 2000 Euro dotierten „Heimat-Scheck“ aus den Händen der NRW-Heimatministerin, die dazu eigens nach Oberhausen kommt.

Die Ministerin hat das Förderprogramm aufgelegt, um Basis-Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen zu fördern. Gefördert werden zum Beispiel die Neubeschilderung von Heimatpfaden, die Vermittlung von Heimatgeschichte an Kinder- und Jugendliche, die Darstellung lokaler Geschichte über digitale Medien oder auch die Erstellung von Stadtführern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Insofern passt der „Heinefunk“ mit seiner lokalen und regionalen Ausrichtung nun wunderbar in diese Aufzählung hinein.

Interviews sind beim Publikum gefragt

Seit knapp einem Jahr schon ist der Oberhausener Podcast „Heinefunk“ auf Sendung und hat dabei bereits eine beträchtliche Publikums-Resonanz erzielt. Etwa alle zwei Wochen interviewt das Team des Heinrich-Heine-Gymnasiums - das sind die Schüler Julia Trgovcevic und Simon Deichsel zusammen mit ihrem Lehrer Marco Fileccia - Gesprächspartner aus den unterschiedlichsten Lebens- und Gesellschaftsbereichen.

Zu den Interviewgästen am Heinefunk-Mikrofon zählten bereits der neue Schulleiter, die Schulpflegschaftsvorsitzende oder auch sämtliche neuen Lehrerinnen und Lehrer. Doch der „Heinefunk“ überschreitet längst die Grenzen des Schulbetriebs: Sogar Oberbürgermeister Daniel Schranz hat den Reportern schon Rede und Antwort gestanden, ebenso die Chefin des Gasometers, Jeanette Schmitz, der Nachwuchs-Wissenschaftler Theo Glauch und Schauspieler Torsten Bauer.

„Heinefunk on tour“ geht weiter

Nun also wird dem engagierten Schulprojekt eine ganz besondere Ehre und Auszeichnung zuteil. Es erhält den mit 2000 Euro dotierten „Heimat-Scheck“. Nicht zu vergessen: Ina Scharrenbach wird bei ihrer Visite Anfang Juli dem Heinefunk-Team zudem ein ausführliches Interview geben.

„Bislang kommen wir bei unserer Interview-Reihe mit einem schmalen Budget aus“, erläutert Marco Fileccia. So sei der finanzielle Ritterschlag aus dem NRW-Ministerium nun besonders willkommen. „Mit dem Geld“, so Techniker Simon Deichsel, „werden wir vor allem die technische Ausstattung deutlich verbessern und in Zukunft mit vier Mikrofonen statt nur mit einem einzigen arbeiten können.“

Moderatorin Julia Trgovcevic ergänzt: „Wir werden zudem unsere Reihe ,Heinefunk on tour’ fortsetzen und zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt Oberhausen Interviews führen.“

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