Thema Radwege

Radwege an der Duisburger Straße in Oberhausen unpassierbar

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In Höhe Max-Planck-Straße, parallel zu den Güterzuggleisen, machen Baumwurzeln die Asphaltstrecke nahezu unpassierbar. Wann dort Abhilfe geschaffen wird, bleibt nach der Diskussion offen.

In Höhe Max-Planck-Straße, parallel zu den Güterzuggleisen, machen Baumwurzeln die Asphaltstrecke nahezu unpassierbar. Wann dort Abhilfe geschaffen wird, bleibt nach der Diskussion offen.

Foto: Jörg Schimmel

Oberhausen.  In Lirich ist er teilweise verschüttet, in Höhe Kaisergarten durch Baumwurzeln zur Holperstrecke verkommen. Diskussion in der Bezirksvertretung.

Sie ist lang, die Duisburger Straße, und deshalb ist ihr separater Radweg auch nicht nur an einer Stelle kritikwürdig. Das wurde in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen deutlich, wo die CDU sich auf eine Stelle in Höhe Würpembergstraße konzentriert hatte. Sie hatte einen Sachstandsbericht dazu beantragt. Der Radweg ist dort nach Abrissarbeiten in der Nachbarschaft, die längst abgeschlossen sind, mit Lehm und Steinen bedeckt und nicht mehr nutzbar. Wann sich daran etwas ändert, wollte sie wissen. „Das können wir so nicht lassen“, erklärte Dominik Stenkamp.

Ricarda Mauksch von der Stadtverwaltung trug vor, man habe den Eigentümer des Grundstücks, von dem aus die Abbrucharbeiten dazu geführt hätten, mehrfach angeschrieben, um den Schaden zu regulieren, zuletzt Ende 2018. Er habe noch nicht reagiert. Deshalb prüfe man schon, den Radweg selbst wiederherstellen zu lassen und ihm die Kosten dafür anschließend in Rechnung zu stellen. Im Juristendeutsch heißt das Ersatzvornahme, ist aber an die Einhaltung bestimmter Formalitäten gebunden, die vor Gericht überprüft werden können.

Wann mit der Wiederherstellung zu rechnen sei, hakte Stadtverordneter Peter Bruckhoff (BOB im Rat) nach. Mauksch legte sich auf „in ein paar Wochen“ fest.

Von Andreas Blanke (Grüne) kam der Hinweis, in Höhe Max-Planck-Ring sei der gleiche Radweg in besonders schlechtem Zustand. Das Wurzelwerk der mächtigen Straßenbäume hat dort auf der Seite der Bahngleise die Asphaltdecke so hochgedrückt, dass eine Holperstrecke entstanden ist, die praktisch nicht mehr befahrbar ist. Auf der anderen Straßenseite sieht es nicht viel besser aus. „Stimmt“, pflichtete ihm Stenkamp bei. Nur lasse sich der Zustand dort nicht auf die Schnelle beheben. Wie und wann das geschehen könnte, blieb am Ende offen.

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