„Orlandos Erben“ bezaubern im Klosterinnenhof

Sterkrade.   Der Förderverein Kirchenmusik hat zum Start der Hofserenaden mit dem Vokalensemble „Orlandos Erben“ einen musikalischen Genuss präsentiert. Der romantische Innenhof des Klosters Liebfrauen war bei angenehm sommerlichen Temperaturen gut gefüllt. Schon mit dem ersten Lied „Bonjour, mon coeur“ von Namensgeber Orlando di Lasso zog das Vokalensemble aus Duisburg die Zuhörer in seinen Bann. Die Reinheit der Stimmen und das abwechslungsreiche Programm einer „gesungenen Zeitreise durch 500 Jahre Vokalmusik“ begeisterte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Förderverein Kirchenmusik hat zum Start der Hofserenaden mit dem Vokalensemble „Orlandos Erben“ einen musikalischen Genuss präsentiert. Der romantische Innenhof des Klosters Liebfrauen war bei angenehm sommerlichen Temperaturen gut gefüllt. Schon mit dem ersten Lied „Bonjour, mon coeur“ von Namensgeber Orlando di Lasso zog das Vokalensemble aus Duisburg die Zuhörer in seinen Bann. Die Reinheit der Stimmen und das abwechslungsreiche Programm einer „gesungenen Zeitreise durch 500 Jahre Vokalmusik“ begeisterte.

Von Claudio Monteverdi und Jaques Arcardelt über Balladen und Ringelnatz-Vertonungen bis hin zu aktuellen Komponisten wie Eric Whitacre und Anders Edenroth reichte das Repertoire. Die Sänger und Sängerinnen spannten einen unterhaltsamen Bogen. Akzentuiert wurde dieser mit informativen und humorvollen Anmoderationen. Stilistisch offen und experimentierfreudig zeigten die acht Sänger ein kreatives, dynamisches und romantisches Stimmenspiel. Die Klosteratmosphäre bot Publikum und Sängern einen besonderen Veranstaltungsrahmen. Die Schönheit der Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Stimmen war hier am idealen Platz. Besonders beim vorletzten Lied, dem tief bewegenden Choral „Sleep“ von Eric Whitacre, erreichte das erfahrene Ensemble, dass sich die Zuhörer fast wie in einem anderen Kosmos fühlten. Mit jeder Note übertrug sich die Emotionen der Musik auf das Publikum.

Nach langem Applaus, einer Zugabe und fast zwei Stunden neigte sich das Konzert dem Ende zu. „Die Freunde der klassischen Musik können sich schon jetzt auf die nächste Hofserenade am 29. Juni freuen“, kündigt Petra Schäfer, zweite Vorsitzende des Fördervereins Kirchenmusik, an. Um 20 Uhr tritt das „Mülheimer Kammerorchester“ auf.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben