Stadtteilbüro

Osterfeld diskutiert das künftige Wohnen im Stadtteil

Wohnen in Osterfeld – das Stadtteilbüro setzt dazu im November und Dezember einen Themenschwerpunkt.

Wohnen in Osterfeld – das Stadtteilbüro setzt dazu im November und Dezember einen Themenschwerpunkt.

Foto: Hans Blossey / FFS

Oberhausen.  „Wie wollen wir wohnen in Osterfeld?“ Das Team des Stadtteilbüros lädt in den nächsten Wochen zu einer Ausstellung, Diskussionen und Vorträgen.

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Seit April 2017 ist das Team des Stadtteilbüros im Herzen von Osterfeld präsent. Längst haben sich die Räume an der Gildenstraße 20 zur festen Anlaufstelle für die Osterfelder entwickelt und zur Schaltzentrale für das millionenschwere Förderprogramm „Soziale Stadt“.

Nun startet das Stadtteilbüro neue Thementage: „Wie wollen wir wohnen in Osterfeld? – heute und in Zukunft“. So lautet die Frage. Das Stadtteilbüro Osterfeld bietet in diesem November und Dezember verschiedene Möglichkeiten, um mit Osterfelder Bürgerinnen und Bürgern über das Thema Wohnen ins Gespräch zu kommen.

Ab 26. November – Ausstellung zeigt die Vielfalt möglicher Wohnprojekte

„Zusammen planen – gemeinsam wohnen“ – eine Ausstellung in Regie des bundesweit aktiven Forums für gemeinschaftliches Wohnen zeigt die sehr verschiedenen Konzepte gemeinschaftlicher Wohnprojekte. Bei aller Vielfalt haben diese Wohnprojekte eines gemeinsam: Sie wurden nicht für, sondern von und mit den Menschen geplant, die darin wohnen. Und sie vereinen ältere mit jüngeren Menschen sowie Bewohner verschiedener Schichten und Herkunft unter einem Dach.

Vom 26. November bis 9. Dezember ist diese Ausstellung im Stadtteilbüro Osterfeld (zu den Öffnungszeiten: montags von 8 bis 12 Uhr, dienstags und mittwochs von 10 bis 14 Uhr, donnerstags 14 bis 18 Uhr und freitags 9 bis 13 Uhr) zu sehen.

28. November – Gespräche über das Wohnen im Alter in Osterfeld

„Altwerden im Quartier“ – Gespräche über das Wohnen im Alter in Osterfeld“ – dazu lädt das Stadtteilbüro am Donnerstag, 28. November, um 18 Uhr an die Gildenstraße 20 ein. Barrierefreier Wohnraum kann sowohl durch Neubau als auch durch Wohnraumanpassungen geschaffen werden. Neben möglichst barrierefreiem Wohnraum sind auch Verbesserungen des Wohnumfeldes wie barrierearme Wege, Toiletten und Bänke und eine fußläufig zu erreichende Infrastruktur wichtige Bestandteile eines altengerechten Quartiers. Auch der Aufbau von neuen Wohnformen, wie etwa Wohn(-pflege)gemeinschaften, generationenübergreifendes Wohnen oder ambulant betreute Wohngemeinschaften, können eine gute Ergänzung des Angebotes darstellen.

All das soll am 28. November im Detail diskutiert werden. Im Zuge des „Aktionsplans Wohnen Oberhausen-Osterfeld“ wird das Thema genauer in den Blick genommen und mit den Akteuren vor Ort die Weiterentwicklung von Osterfeld diskutiert. Bei dem Treffen sollen gemeinsam mit den Osterfeldern Ideen zum selbstbestimmten Wohnen und zur Entwicklung altengerechter Quartiere ausgetauscht werden.

5. Dezember – Fachmann und Projektteilnehmer berichten

„Zusammen wohnt es sich besser“ – Vorträge und Diskussionen zum Thema gemeinschaftliches Wohnen gibt es dann am Donnerstag, 5. Dezember, um 18 Uhr im Stadtteilbüro. Aus der Praxis berichten Diplom-Ingenieur Micha Fedrowitz als Raumplaner und Mediator sowie Mitglieder eines Osterfelder Wohnprojektes. Eine Anmeldung ist bei allen Veranstaltungen nicht notwendig und der Eintritt ist stets frei.

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