Amateur-Theater

„Queen of Crime“ ermittelt für die Kleinstädter Bühne

Taschenlampe an: Die Proben laufen bei den Kleinstädtern bereits auf Hochtouren, hier mit (v.li.) Michael Nicolas, Michael Kaufmann und Fabienne Seiler.

Taschenlampe an: Die Proben laufen bei den Kleinstädtern bereits auf Hochtouren, hier mit (v.li.) Michael Nicolas, Michael Kaufmann und Fabienne Seiler.

Foto: Kleinstädter Bühne

Oberhausen.  Die Sterkrader Truppe startet mit dem Krimi „Agatha Christies Hobby ist Mord“ am 22. September in die Theatersaison. Der Vorverkauf läuft.

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Das Ensemble der Kleinstädter Bühne in Sterkrade steckt mitten in den Vorbereitungen für die erste Premiere der Jubiläumsspielzeit. In diesem Jahr feiert das Amateurtheater sein 70-jähriges Bestehen; am Sonntag, 22. September, öffnet sich erstmals der Vorhang im Lito-Palast an der Finanzstraße.

Mit dem Krimi „Agatha Christies Hobby ist Mord“ von Florian Battermann bringen die Kleinstädter spannendes „Theater im Theater“ auf die Bretter. Die Handlung beginnt im London des Sommers 1958 während der Proben zur Uraufführung von Agatha Christies Drama „Der unerwartete Gast“: Auf der Bühne des „Duchess Theatre“ bricht der alternde Schauspielstar Stanley West (Michael Kaufmann) tot zusammen. Seine Ehefrau und Bühnenpartnerin Sylvia West (Fabienne Seiler) beharrt darauf, dass es Mord gewesen sein muss. Um vor der Premiere möglichst jedes Aufsehen zu vermeiden, gibt man Agatha Christie (Christel Nicolas) höchstpersönlich die Gelegenheit zu ermitteln.

Sogar Dame Agathas Ehemann könnte verdächtig sein

Wer also könnte der Täter sein? Der schüchterne Inspizient Dennis Ridley (Robin Taube)? Die verschlagene schottische Garderobiere Molly Preston (Helga Gaisenkersting)? Der bankrotte Theaterdirektor Edward Cassell (Michael Nicolas)? Oder steckt sogar Max Mallowan (Michael Oslislo), Agatha Christies zweiter Ehemann, hinter der Tat? Auch die Witwe Sylvia scheint etwas zu verbergen.

Seit Juli proben die Sterkrader unter der bewährten Regie von Clemens Filarsky. Parallel entwerfen die Kleinstädter in Eigenregie das Bühnenbild, das ans Londoner Westend in den 1950er Jahren entführen soll. Der Premiere folgen noch zwei weitere Aufführungen: Am Samstag, 28. September, um 19 Uhr sowie am Sonntag, 29. September, um 17 Uhr ist der Krimi erneut im Lito-Palast zu sehen.

Danach geht das Jubiläumsjahr turbulent weiter. Im Januar feiert die Komödie „Mordgedanken oder schnarcht Ihre Frau auch?“ Premiere im Lito-Palast. Ende Februar folgt dann vier Mal der Kinderklassiker „Herr der Diebe“ nach Cornelia Funke.

Karten zum Preis von 9 bis 12 Euro (fürs Kinderstück von 3 bis 5 Euro) gibt’s an jedem Samstag von 10 bis 12 Uhr im Lito-Palast an der Finanzstraße oder im Internet unter kleinstaedter.de.

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