Junge Klassik

Sinfoniker kehren zurück mit Sommerserenade „Open Air“

Freilicht-Konzerte im Innenhof des Schlosses Oberhausen waren bisher ein Privileg des Evangelischen Blasorchesters (wie auf diesem Archivbild).

Freilicht-Konzerte im Innenhof des Schlosses Oberhausen waren bisher ein Privileg des Evangelischen Blasorchesters (wie auf diesem Archivbild).

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  In kammermusikalischer Besetzung begleitet das Sinfonieorchester Ruhr am 1. August Sopranistin Laura Albert im Innenhof des Schlosses Oberhausen.

Mit dem erleichterten Stoßseufzer „Endlich dürfen wir wieder“ überschreibt die Cellistin Carolin Schröder ihre Ankündigung: Am Samstag, 1. August, um 18.30 Uhr veranstaltet das Sinfonieorchester Ruhr eine erste Sommerserenade „Open Air“ im Innenhof des Schlosses Oberhausen. Weitere Termine – auch an anderen Spielorten – können bei gutem Gelingen hoffentlich folgen.

Der Einlass zur Serenade ist ab 18 Uhr an beiden Zugängen zum Schlosshof geplant. Jeder Besucher wird gebeten, sich eine Sitzgelegenheit selbst mitzubringen und wird dann von einem Servicemitarbeiter gemäß den erforderlichen Abstandsregeln platziert. Der Schlosshof bietet für die geringe zulässige Zahl von 99 Zuschauern ausreichend Platz, so dass jeder Besucher sich absolut sicher fühlen kann.

Das von der Mülheimer Cellistin Carolin Schröder gegründete Sinfonieorchester Ruhr verkleinert sich zu kammermusikalischer Besetzung, um seinem Publikum einen sommerlich-musikalischen Strauß bekannter Melodien aus Klassik, Oper und Operette zu überreichen. Als Solistin will die Oberhausener Sopranistin Laura Albert mit ihrer facettenreichen Stimme bezaubern.

„Hart für die Musikerseele jedes einzelnen Künstlers“

„Ich bin sehr froh, dass es für uns Musiker vom Sinfonieorchester Ruhr wieder losgehen kann“, erklärt Carolin Schröder. „Die vergangenen Monate waren sehr hart, nicht nur finanziell, sondern auch für die Musikerseele jedes einzelnen Künstlers.“ Die Cellistin vermisste den Kontakt zum Publikum: „Das ist es doch, was uns antreibt. Daher mein besonderer Dank an die Ludwiggalerie für diesen außergewöhnlichen Spielort“ – den bisher privilegiert das Evangelische Blasorchester bespielen durfte.

Die geplante Serenade ist gemäß den Coronaschutzbestimmungen nur unter strengen Auflagen zugelassen. Daher wird dringend darum gebeten, sich im Vorfeld anzumelden, am besten per Mail an c.schroeder@piatschello.de oder unter 0173 273 9717. Eintrittskarten kosten 10 Euro für das 70-minütige Konzert ohne Pause.

Bei Regenwetter beginnt die Serenade zur selben Uhrzeit an einem alternativen, geeigneten Ort, den die Veranstalterin noch bekannt geben wird.

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