Neues Ident-System

Oberhausen zieht 850 illegale Mülltonnen aus dem Verkehr

Ein Müllwerker demonstriert wie das Ident-System funktioniert.

Ein Müllwerker demonstriert wie das Ident-System funktioniert.

Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.   Das Ident-System der Oberhausener Wirtschaftsbetriebe zeigt Wirkung und bringt Geld in die Stadtkasse. Das haben erste Prüfungen ergeben.

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Gut zwei Monate nach Einführung des Ident-Systems für Abfallbehälter ziehen Stadt und Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) positive Bilanz. Bis zum Stichtag am 9. April hat die WBO etwa 850 illegale Mülltonnen eingezogen. Daneben ergaben Überprüfungen, dass an zahlreichen Grundstücken die Anzahl, Größe oder Leerungshäufigkeit der vorhandenen Abfalltonnen nicht mit den gebührenmäßig veranlagten übereinstimmten.

Stadt nimmt künftig 80.000 Euro mehr ein

Insgesamt 220 Abfallbehälter mussten von der WBO neuveranlagt werden. Sabine Lauxen, Beigeordnete für Umwelt erklärt: „Die illegal genutzten Abfallgefäße hatten einen Gebührenwert in Höhe von ca. 420.000 Euro, der der Stadt in der Vergangenheit entgangen ist.“ Weitere 80.000 Euro hat die Stadt durch die Neuveranlagungen eingenommen.

Anfangs hatte das Etikettensystem für Verwirrung gesorgt, bei der Prüfung waren allerdings 97 Prozent aller Restmülltonnen und 94 Prozent aller Biotonnen zur Identifizierung beklebt. In den nächsten Monaten sollen weitere Überprüfungen folgen, u.a. ob die Angaben des aufgeklebten Etiketts tatsächlich mit dem Behälter vor Ort übereinstimmen.

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