Fällarbeiten

Straßen.NRW kappt viele Bäume und Sträucher in Oberhausen

Wenn die Säge einmal sägt: Recht umfangreich fielen die Gehölzarbeiten an der Autobahn A43 in Recklinghausen im Jahre 2016 aus.

Wenn die Säge einmal sägt: Recht umfangreich fielen die Gehölzarbeiten an der Autobahn A43 in Recklinghausen im Jahre 2016 aus.

Foto: Volker Hartmann / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat umfangreiche Gehölzarbeiten an der Autobahn A 516 in Oberhausen angekündigt.

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Autofahrer sollten sich auf der Oberhausener Autobahn A 516 Richtung der A2/A3 nicht erschrecken: Südlich vom Kreuz Oberhausen schneiden Arbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW Bäume und Sträucher – und das recht umfangreich.

Die Schnittarbeiten beginnen am Montag, 21. Oktober, und ziehen sich zwischen dem Kreuz und der Abfahrt Eisenheim noch bis Anfang November hin – auf einer Strecke von anderthalb Kilometern. Gearbeitet wird auf einem sieben Meter breiten Streifen neben dem Fahrbahnrand. Dabei werden auch die Lärmschutzwände freigeschnitten – und zwar von beiden Seiten.

Häufige Kritik an Fällarbeiten

Weil es um die jährlichen Gehölzarbeiten zunehmend mehr Aufregung gibt, da es viele Bürger angesichts von Klimaschutz-Diskussionen für falsch halten, so viele Büsche und Bäume zu entnehmen, begründet Straßen.NRW die umfangreiche Maßnahme: An der Abfahrt Eisenheim muss nach Angaben der Behörde sogar die Hälfte der Bäume und Sträucher frei geschnitten werden, um „erhaltenswerten Arten genügend Raum für ihre Entfaltung zu geben“.

Schneiden für mehr Sicherheit

Auf der Internetseite nennt der Straßenbetrieb noch weitere Gründe für die jährlichen Fällaktionen. Schnittarbeiten seien notwendig, wenn Sträucher die Sicht von Autofahrern auf Ampeln, Schildern oder Kreuzungen verdecken; wenn kranke Bäume ihre Standsicherheit verlieren oder der Erhalt des Grüns insgesamt in Gefahr ist, so dass man lichten muss.

Bei älteren, sehr dichten Grünbeständen muss nach Ansicht der Fachleute offenbar eine grundsätzliche Schnittmethode angewandt werden: „Bei älteren, überdichten und instabilen Beständen bleibt oft nur die Möglichkeit des abschnittweisen ,auf den Stock setzen’. Das heißt, dass Gehölze auf zehn bis 20 Zentimeter zurückgeschnitten werden, damit sie neu austreiben und vitale Triebe bilden“, wird auf der Seite von Straßen NRW beschrieben.

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