Theater Oberhausen

Theater lässt für Grusel-Sandmann wieder die Puppe tanzen

Hier tanzt die Puppe: „Der Sandmann“ nach E.T.A. Hoffmann mit (v.li.) Elisabeth Hoppe, Ayana Goldstein, Ronja Oppelt, Lise Wolle und der Puppe Nathanael.

Hier tanzt die Puppe: „Der Sandmann“ nach E.T.A. Hoffmann mit (v.li.) Elisabeth Hoppe, Ayana Goldstein, Ronja Oppelt, Lise Wolle und der Puppe Nathanael.

Foto: Katrin Ribbe / Theater Oberhausen

Oberhausen.  Mit einer Puppe als angstvollem Helden Nathanael erweist Florian Fiedlers Inszenierung nach E.T.A. Hoffmann klassischem Horror seine Reverenz.

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Passend zur dunkleren Jahreszeit kommt am Mittwoch, 23. Oktober, um 19.30 Uhr im Theater Oberhausen wieder E.T.A. Hoffmanns Schauergeschichte „Der Sandmann“ auf die Bühne des Großen Hauses: Die Inszenierung von Intendant Florian Fiedler ist auch eine Hommage an die Trickkiste klassischer Horror-Produktionen.

Es tickt die Uhr, es pocht das Herz, es dröhnt der Schritt des Sandmanns, der durch Nathanaels Träume spukt. Der Vater hatte mit dem finsteren Advokaten Copelius alchemistisch experimentiert und war dabei ums Leben gekommen. In den Schritten des allabendlich ankommenden Advokaten glaubt Nathanael den augenraubenden Sandmann seiner kindlichen Albträume zu erkennen. Seine Verlobte Clara versucht, ihn zu beruhigen, doch Nathanaels Phantasmen gewinnen die Übermacht.

Nathanael ist in der Inszenierung von Florian Fiedler eine Puppe, gestaltet von Dorothee Metz und großartig geführt von den Schauspielerinnen Ayana Goldstein, Elisabeth Hoppe, Ronja Oppelt und Lise Wolle. Diese Puppe ist fast so lebendig und ausdrucksstark wie ihre Spielerinnen.

Theaterkarten gibt’s für 5 und 8 Euro, , online theater-oberhausen.de

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