Statistik

Weniger Oberhausener auf Grundsicherung angewiesen

Die Zahl der Oberhausener, die auf Sozial-Leistungen angewiesen sind, sinkt.

Die Zahl der Oberhausener, die auf Sozial-Leistungen angewiesen sind, sinkt.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Oberhausen.  Die Zahl der Oberhausener, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind, sinkt deutlich. Es ist der erste Rückgang der vergangenen Jahre.

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Die Zahl der Menschen in Oberhausen, die auf die sogenannte Grundsicherung angewiesen sind, ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Laut den Statistikern des Landesamtes IT.NRW lag die Quote im Jahr 2018 bei 15,7 Prozent. Ein Jahr zuvor betrug sie noch 16,2 Prozent.

Oberhausen liegt damit, wenn auch nicht so deutlich, im NRW-Trend. Landesweit ist die Quote um mehr als vier Prozent gesunken. Jeder neunte Bürger in Nordrhein-Westfalen war zum Jahresende 2018 auf Leistungen vom Staat angewiesen.

Erster deutlicher Rückgang seit zehn Jahren

Es ist der erste deutliche Rückgang der Quote in den vergangenen zehn Jahren in Oberhausen. Seit 2008, als die Quote bei 13,1 Prozent lag, ist sie Jahr für Jahr leicht angestiegen, 2016 markiert mit 16,3 Prozent den höchsten Wert der vergangenen Jahre.

In den Nachbarstädten ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten, die Städte verzeichnen alle einen Rückgang der Quote. In Mülheim liegt sie mit 15 Prozent etwas niedriger als Oberhausen, in Essen mit 18 Prozent dagegen deutlich darüber. Duisburg verzeichnet 17,1 Prozent, Dinslaken zehn und Bottrop 11,9 Prozent.

Weniger Hilfeempfänger nach Asylbewerberleistungsgesetz

Zur Grundsicherung zählen verschiedene Bereiche der staatlichen Leistungen; Hartz-IV-Leistungen zählen ebenso dazu wie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfen zum Lebensunterhalt und Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetzes, dessen Empfänger deutlich zurückgehen – landesweit um knapp 20 Prozent.

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