Unfallflucht

Zeugin und Lackspuren überführen Fahrer nach Unfallflucht

Die Polizei ließ sich von einem Unfallflüchtigen nicht täuschen.

Die Polizei ließ sich von einem Unfallflüchtigen nicht täuschen.

Foto: Christian Stahl

Oberhausen.  Ein Autofahrer aus Oberhausen wollte mit einer Ausrede die Polizei täuschen. Doch für seine Unfallflucht gibt es eindeutige Beweise.

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Eine Ausrede hatte ein Oberhausener Autofahrer zwar parat, aber die Polizei ließ sich nicht täuschen. Durch eine Zeugin, die schnell reagiert hat, und eindeutige Lackspuren haben die Ermittler einen Fahrer überführt, der nach einem Rempler mit einem geparkten Auto einfach davon gefahren war.

Wohl beim Wenden stieß der Fahrer mit seinem weißen Auto der Marke Dacia Dokker bereits am 28. Mai gegen 17.30 Uhr an der Tirpitzstraße gegen ein geparktes Fahrzeug. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Doch der Fahrer fuhr weiter.

Schaden stammte nicht von einem Zaun

Glücklicherweise, heißt es im Polizeibericht, hatte eine Zeugin die Unfallflucht beobachtet und sich die Kennzeichen des 56-jährigen Fahrers notiert, der somit ermittelt werden konnte. Allerdings behauptete dieser, dass er den Zusammenstoß mit dem anderen Fahrzeug gar nicht bemerkt habe und es sich bei dem Schaden an seinem Auto um einen Altschaden handele: Er sei einige Wochen zuvor gegen einen grünen Mattenzaun auf seinem Garagenhof gefahren. Die Spuren davon waren am Fahrzeug noch sichtbar.

Doch die Untersuchungen der Lackproben bewiesen etwas anderes: Eben diese grüne Farbe befand sich ebenfalls an dem beschädigten weißen Ford Fiesta. Durch diesen Nachweis konnte der Unfallverursacher ermittelt werden.

Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.

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