Verkehr

Autobahn 57: Die Ausfahrt Alpen ist jetzt dreispurig

Die Ausfahrt Alpen von der A 57 auf die B 58 ist jetzt dreispurig. Zwei Pfeile führen nach links Richtung Rheinbrücke, der rechte Pfeil weist in Richtung Geldern. Doch noch sind nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen. Nun ist die Auffahrt gen Holland dicht.

Die Ausfahrt Alpen von der A 57 auf die B 58 ist jetzt dreispurig. Zwei Pfeile führen nach links Richtung Rheinbrücke, der rechte Pfeil weist in Richtung Geldern. Doch noch sind nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen. Nun ist die Auffahrt gen Holland dicht.

Foto: Fischer, Armin (arfi)

Alpen/Sonsbeck.  Autofahrer können aufatmen: Nach gut zweieinhalb Monaten Bauzeit müssen sie keine Umwege mehr fahren. Kleine Arbeiten stehen allerdings noch an.

Viele Autofahrer können aufatmen. Seit Beginn der Woche ist die Ausfahrt Alpen an der A 57 wieder offen. Damit müssen nach gut zweieinhalb Monaten Bauzeit keine Umwege mehr gefahren werden. Anfang August hatte Straßen NRW die Ausfahrt aus Fahrtrichtung Krefeld dicht gemacht. Sie musste saniert und ausgebaut werden, da die alte Anlage insbesondere im Feierabendverkehr für erhebliche Probleme auf der Bahn gesorgt hat. Der Anschluss an die B 58 ist noch nicht abschließend markiert. Doch der Verkehr Richtung Rheinbrücke oder Richtung Geldern kann wieder fließen. Dagegen ist nun die Zufahrt auf die A 57 in Richtung Niederlande dicht. Vermutlich bis Ende des Monats.

Auch auf der Autobahn selbst wird Richtung Niederlande auf einer Strecke von rund einem Kilometer noch weiter gearbeitet. Doch das Ende der „ewigen“ Autobahn-Baustelle zwischen den Anschlussstellen Alpen und Sonsbeck ist in Sicht. Wie Norbert Cleve, Sprecher von Straßen NRW in Krefeld, auf Anfrage bestätigte, muss auf der jetzt wieder offenen Ausfahrt noch an der Rampe gearbeitet werden. Die Markierungen zur sauberen Einmündung auf die B 58 müssen angepasst und auch die Ampel neu geschaltet werden.

Überlastungsproblem gelöst

Die Ausfahrt ist auf drei Spuren ausgebaut worden, zwei führen nach links in Richtung Wesel, die dritte für Rechtsabbieger gen Westen. Pendler, die die Autobahn hier regelmäßig verlassen, wundern sich. Doch der Ausbau sei notwendig geworden, so Cleve, weil es insbesondere in den verkehrsreichen Nachmittagsstunden gehakt habe. Weil Autos nicht schnell genug auf die B 58 abfließen konnten, bildeten sich regelmäßig nicht ungefährliche Rückstaus bis auf die schnelle Holland-Linie.

Wenn nun auch der Anschluss Spuren auf die Weseler Straße hergestellt sei, könne das Überlastungsproblem des Astes als gelöst gelten. Auch die Auffahrt Richtung Holland, die nun wegen der Sanierung dicht ist, sei in knapp drei Wochen – spätestens – wieder offen. Auch auf der Autobahn Richtung Sonsbeck wird noch gearbeitet. Hier wird der Verkehr auf einer Länge von einem Kilometer auf der linken Spur über die Mittelleitplanke geführt, so dass die rechte Bahn erneuert werden kann. Sobald das erledigt sei, sei die linke Spur an der Reihe. Ende des Jahres sollen hier die letzten Bauarbeiter abgezogen sein, so der Plan.

Straßen NRW hat den Abschnitt in beide Richtungen auf elf Kilometer Länge erneuert. Dazu gehörte die Sanierung der Fahrbahn mit Markierungen, die Entwässerung im Mittelstreifen und an den Rändern, die Erneuerung der Leitplanken im Mittelstreifen und an den Rändern, die Instandsetzung der Unterführungen, Lärmschutz auf den Brücken sowie Lärmschutzwände bei Sonsbeck auf rund 500 Metern. Auch Wildschutzzäune wurden erneuert. Die Investitionssumme: 41 Millionen Euro.

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