Schulausschuss

Sekundarschule Alpen hat 64 Anmeldungen

  Praktisches Arbeiten wird groß geschrieben.  

Foto: Sekundarschule

  Praktisches Arbeiten wird groß geschrieben.   Foto: Sekundarschule

Alpen.   Tilman Latzel, Leiter der Sekundarschule Alpen, freut sich über 64 Anmeldungen. Und der Imagefilm wird überarbeitet.

Für die Sekundarschule war der gestrige Mittwoch ein schöner Tag: Fünf weitere Schüler wurden für das kommenden Schuljahr 2018/2019 angemeldet. So kann die Schule jetzt mit 64 neuen Schülern planen. „Das ist ein phantastisches Ergebnis für uns“, freute sich Schulleiter Tilman Latzel. „Damit hatten wir nicht gerechnet.“ Ursprünglich hatte die Schulleitung die Marke 40plus anvisiert. Gleichzeitig ist mit dem unerwarteten „Nachwuchs“ auch die Dreizügigkeit gesichert. „Und das ermöglicht uns ein schönes Arbeiten.“ Vor einem Jahr war die Situation noch deutlich schlechter – da hatten sich lediglich 41 Kinder für die Sekundarschule entschieden. Allein 23 der 64 angemeldeten Schüler kommen zudem aus der Gemeinde selbst – 14 von der Gemeinschaftsgrundschule Alpen und 9 von der Gemeinschaftsgrundschule Menzelen-Veen. „Das ist besonders erfreulich“, so Latzel, „denn im vergangenen Jahr gab es keine einzige Anmeldung aus Menzelen.“

Die größte Gruppe der neuen Schüler kommt aus Borth, auch aus Millingen sind einige dabei. Letztendlich hat sich die Werbung in eigener Sache – die Bildung eines Gremiums, der Informationsabend, das Projekt mit den Grundschulen und der Tag der offenen Tür – mehr als bezahlt gemacht. „Das Miteinander mit allen Gremien hat dazu geführt, dass sich die Eltern mit der Schule beschäftigt haben.“ Und in Folge dessen auch das Image deutlich aufpoliert wurde. Apropos Image: Nach den Irritationen, die der Imagefilm im Schulausschuss am Dienstagabend ausgelöst hatte – reagierte die Schulleitung prompt. schnell. „Die entsprechende Passage wird rausgeschnitten“, erklärte Tilman Latzel. In dem Film waren Vertreter von Personengruppen zu Wort gekommen, die zum Gelingen einer guten Schule beitragen – hieß es gestern in einer Pressemitteilung. Das seien neben dem Kollegium, den Schülern und Eltern auch die Politik und Verwaltung. An dieser Stelle einen bekannten Lokalpolitiker zu Wort kommen zu lassen – CDU-Ratsherr Sascha van Beek hatte sich über die Schule geäußert – habe sich im Nachgang als unglücklich erwiesen. In einem Gremium, in dem neben den im Rat vertretenen Parteien auch die Verwaltung, Lehrer und Eltern vertreten sind, sei beschlossen worden, den Film vor der Veröffentlichung in den sozialen Medien noch einmal zu überarbeiten.

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