Karneval

Xanten: Nur „Ihre Eminenz“ kam von auswärts

Zehn Regeln zum Schützenfest. Marcel Rotschen (links) und Ludger Krus sorgten mit ihrem Beitrag für einen der Höhepunkte des karnevalistischen Abends.

Foto: oo

Zehn Regeln zum Schützenfest. Marcel Rotschen (links) und Ludger Krus sorgten mit ihrem Beitrag für einen der Höhepunkte des karnevalistischen Abends. Foto: oo

Büttenabend der Kfd und Martin-Schützen in Vynen begeistert die Narren. Nach 20 Minuten konnte Moderator Dirk Heickmann die erste Rakete starten.

Xanten-Vynen. Auch im Xantener Norden hat längst der karnevalistische Funken seine Sprengkraft gezeigt. Genauer gesagt beim Büttenabend der kfd und der St.-Martin-Schützenbruderschaft. Beide Vereine stellen ein buntes Programm auf die Beine und begeisterten rund 130 bunt kostümierte Närrinnen und Narren bis spät in den Abend mit Sketchen, Tänzen und Darbietungen.

Bereits nach gut 20 Minuten konnte Moderator Dirk Heickmann die erste Rakete starten. Die Narrenschar ließ sich nicht lange bitten und ab ging die karnevalistische Salve im Saal der Gaststätte Wienemann.

Zuvor wurde König Karl-Josef Janßen samt Gefolge begrüßt. Bereits da hielt es niemand auf den Stühlen. Kulinarisch durfte natürlich auch nichts fehlen. „Gourmet-Tester“ Christa Zimmer präsentierte einen Gourmet-Tempel . Bernie (Elisabeth Diebels) ist ein Gastronom der Extraklasse. Der Gourmet-Tester nahm die Anwesenden mit in Bernies Reich und erklärte sachlich und fachlich.

Zum Beispiel das Bernie sorgfältigst dekantiert. Das offensichtlich viel zu warme und vorher gut geschüttelte Büchsenbier ergoss sich über den Gastro-Kritiker, die Theke und den Boden. Auch die liebevoll frittierten Kartoffeln mit Ketchup müssten da noch erwähnt werden. Das Essen landete mit Schwung auf dem Tester nebst einer ordentlichen Kelle Sauce.

Auch um Gerstensaft ging es im Sketch „Zehn Regeln zum Schützenfest“. Ludger Krus und Marcel Rotschen führten in die für viele unbekannte Welt des Schützenwesens ein. Da gibt es einiges zu beachten. Niemals nur ein Bier bestellen, so der weise Rat. Vorsicht vor Sekt, Cocktails und Wacholder. Und vor Bratwurst und Tanzen. So manch einer konnte das nachvollziehen.

Erwähnenswert, dass alle Darbietungen aus Reihen der kfd und der Bruderschaft übernommen worden sind. Die Eigengewächse verstanden es, kurzweiligen Spaß zu verbreiten. Lediglich die Büttenpredigt übernahm „Eminez“ Heinz Roters, der den Vynener Karnevalisten lange verbunden ist und viel Lokalkolorit verbreitete.

Natürlich wurde nach Programmschluss niemand herausgeworfen. Im Gegenteil, die Party danach dauerte doch viele Stunden.

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