Justiz

30-jähriger Siegener wegen versuchter Tötung vor Gericht

Der blutige Vorfall ereignete sich beim Tanz in den Mai am Krombacher Feuerwehrgerätehaus.

Foto: Jürgen Schade

Der blutige Vorfall ereignete sich beim Tanz in den Mai am Krombacher Feuerwehrgerätehaus. Foto: Jürgen Schade

Siegen/Krombach   Beim Tanz in den Mai am Krombacher Feuerwehrgerätehaus soll der Angeklagte auf sein Opfer mit einem Messer mehrfach eingestochen haben.

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Aus dem traditionellen und potenziell fröhlichen „Tanz in den Mai“ wurde am Krombacher Feuerwehrgerätehaus in diesem Jahr ein blutiges Drama. Seit gestern verhandelt das Siegener Schwurgericht die Anklage gegen einen 30-Jährigen, der in jener Nacht einen Bekannten mit einem Filetiermesser attackierte und mit zahlreichen Stichen verletzte. Angeklagt sind versuchte Tötung und gefährliche Körperverletzung.

Der Siegener war laut Anklage mit dem Messer und schwarzen Handschuhen vor dem Gerätehaus aufgetaucht, in dem unter anderem seine ehemalige Lebensgefährtin feierte. Das spätere Opfer hatte sich nach draußen begeben, um seine Notdurft zu verrichten, traf dort auf den Angeklagten. Die beiden Männer schüttelten sich nach den Ermittlungen zur Begrüßung die Hände, dann machte sich das arglose Opfer mit heruntergelassener Hose daran, sich zu erleichtern.

Der Angeklagte schweigt

Der Angeklagte sei dann über ihn hergefallen, stach ihn unter anderem in den Nacken. Der Angegriffene wehrte sich, erlitt im Kampf diverse Schnitte und Stiche in den Arm, am Hals, im Gesicht, am Rücken. Das Messer – Klingenlänge zwölf Zentimeter – brach ab, als es auf das Rückgrat des Mannes stieß.

Sein Mandant werde keine Angaben machen, erklärte Verteidiger Andreas Trode. Danach wurde der erste Verhandlungstag beendet. Am Freitag, 13, Oktober, geht es mit der Vernehmung des Opfers weiter.

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