SPD-Abgeordnete zu Gast

Abgeordnete Tanja Wagener besucht Deutsche Edelstahlwerke

Mathias Rist, Geschäftsführer des Bereichs Controlling der DEW, Ernst Brühl, Leiter des Stahlwerkes am Standort Siegen und Roland Schmidt, Betriebsratsvorsitzender der DEW am Standort Siegen (v.l.n.r.) standen der SPD-Landtagsabgeordneten Tanja Wagener (2.v.r.) als Gesprächspartner bei der Firmenbesichtigung des Siegener Standortes der DEW zur Verfügung.

Foto: Ingmar Schiltz

Mathias Rist, Geschäftsführer des Bereichs Controlling der DEW, Ernst Brühl, Leiter des Stahlwerkes am Standort Siegen und Roland Schmidt, Betriebsratsvorsitzender der DEW am Standort Siegen (v.l.n.r.) standen der SPD-Landtagsabgeordneten Tanja Wagener (2.v.r.) als Gesprächspartner bei der Firmenbesichtigung des Siegener Standortes der DEW zur Verfügung. Foto: Ingmar Schiltz

Siegen.   Die SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Wagener hat die Deutschen Edelstahlwerke in Siegen besucht. Sie schickt eine Kampfansage in Richtung Fernost.

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Zu Besuch bei den Deutschen Edelstahlwerken (DEW) war jetzt die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Wagener. Gesprächspartner der Landtagsabgeordneten waren Mathias Rist, Geschäftsführer des Ressorts Controlling im Vorstand der DEW, Dr. Thomas Helsper, Leiter des Walzwerkes, Ernst Brühl, Leiter des Stahlwerkes am Standort Siegen, und Roland Schmidt, Betriebsratsvorsitzender der DEW.

Mit Qualität gegen Fernost punkten

Mathias Rist gab der Landtagsabgeordneten zur Einführung einen kurzen Überblick über das Unternehmen. So seien die Deutschen Edelstahlwerke mit ihren vier Standorten in Witten, Siegen, Hagen und Krefeld Teil der Schmolz und Bickenbach AG.

Produziert werden überwiegend Spezialstähle wie Werkzeugstähle, Edelbau-Wälzlagerstähle sowie rost-, säure- und hitzebeständige Stähle, kurz RSH-Stähle.

„Als Stahlerzeuger in Deutschland muss man mit Qualität punkten. Gegen die Billigerzeuger aus Fernost, insbesondere gegen die staatlich subventionierten Produzenten aus China, kann man sich nur mit entsprechend hochwertigen Produkten behaupten. Billiger als China können wir in Deutschland nicht produzieren, allerdings besser“, pflichtete Tanja Wagener bei.

Nach der Stahlkrise Ende des vergangenen Jahrzehnts, haben sich die DEW wieder stabilisiert. „Heute arbeiten über 4000 Mitarbeiter in unseren vier Standorten, davon rund 1180 in Siegen. Wir erzeugen 750 000 bis 950 000 Tonnen Stahl pro Jahr. Die Auslastung unserer Anlagen liegt bei rund 80 Prozent“, so Geschäftsführer Mathias Rist.

Fachkräftemangel in Siegen angekommen

„Erfreulich ist, dass wir wieder Beschäftigung aufbauen und Mitarbeiter einstellen“, ergänzte Betriebsratsvorsitzender Roland Schmidt. Das Durchschnittsalter der Belegschaft sei mit 44 Jahren relativ hoch. „In den nächsten Jahren rechnen wir mit rund 150 altersbedingten Abgängen“, so Schmidt.

Der Fachkräftemangel sei auch bei den DEW angekommen, derzeit würden 30 Personen gesucht. „Schön zu hören, dass auch rund 220 Auszubildende unter den Beschäftigten sind und sie sogar zwei Flüchtlinge ausbilden“, zeigte sich Wagener erfreut.

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