Heimatverein

Alchen: Gedenktafel für die Toten des Backesfest-Unglücks

Mutter und Tochter starben an den Folgen der Verletzungen, die sie bei er Explosion auf dem Backesfest erlitten.

Mutter und Tochter starben an den Folgen der Verletzungen, die sie bei er Explosion auf dem Backesfest erlitten.

Foto: Heimatverein Alchen

Alchen.  Eine Gedenktafel erinnert in Alchen an die Opfer des Unglücks beim Backesfest. Sie wurde bei einer Gedenkstunde in kleinem Rahmen enthüllt.

Der Heimat- und Verschönerungsverein Alchen erinnert mit einer Gedenktafel an Susanne und Jana Röcher. Beide, Mutter und Tochter, waren als Helferinnen für den Heimatverein bei dem Backesfest am 8 September 2019 tätig. Bei dem Unfall auf diesem Fest erlitten sie so schwere Verletzungen, dass sie an deren Folgen verstarben.

Die Gedenktafel aus Bronze befindet sich am Aufgang von der Bühler Straße zum Backes.. Zu einer kleinen Gedenkstunde auf dem Platz vor dem Backes war nur eine kleine Zahl ausgesuchter Teilnehmer eingeladen, unter ihnen Bürgermeisterin Nicole Reschke.. Dies war den Corona-Einschränkungen geschuldet, entsprach aber auch dem Wunsch der Hinterbliebenen.

Bürgermeisterin: Zusammenhalt ist das Wichtigste

In seiner Begrüßung ging der Vorsitzende des Heimatvereins, Martin Lucke, auf die Geschehnisse vom 8. September 2019 und auf die aktuelle Situation des Heimat- und Verschönerungsvereins ein. Mit der Gedenktafel verbinde der Heimatverein ein dauerhaftes Zeichen der Wertschätzung und des Gedenkens an Susanne und Jana Röcher.

Bürgermeisterin Nicole Reschke brachte ihre Anteilnahme zum Ausdruck. Darüber hinaus beschwor sie die Bedeutung von Zusammenhalt und Ehrenamt: „Es ist und bleibt ein schreckliches Unglück, das seine Spuren bei uns allen hinterlassen hat. Das Wichtigste ist unser Zusammenhalt und der gemeinsame Blick in die Zukunft.“ Es werde ein Weg zu finden sein, Geselligkeit und Feste, Aktionen und Märkte mit gutem Gefühl und größtmöglicher Sicherheit erlebbar zu machen.

Durch Erinnerung verbunden

Pfarrer Oliver Günther betonte, wie wichtig es sei, nicht zu vergessen und der Erinnerung Raum zu geben. In der gemeinsamen Erinnerung blieben die Menschen in Alchen miteinander verbunden und trügen gemeinsam die Trauer und den Schmerz. Die Teilnehmer traten einzeln zur Tafel und verharrten dort kurz in stillem Gedenken. Einige hatten Blumen mitgebracht, die sie an dieser Stelle niederlegten.

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