Siegen. In Siegen sollen nach dem Vorbild Kamens pro Stadtteil Plakatwände mit Plätzen für die Parteien stehen, fordert Volt.

Volt plädiert für ein eingeschränktes Plakatieren in Siegen zur nächsten Bundestagswahl im September.

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Die Fraktion formuliert in einem Antrag zur Sitzung des Umweltausschusses am Dienstag, 9. März, dass die Stadt Siegen nach dem Vorbild Kamens pro Stadtteil Plakatwände mit zugeordneten Plätzen für die einzelnen Parteien zur Verfügung stellt.

Siegen: Komplettes Verbot ausgeschlossen

„Das ist ein ebenso notwendiges wie zeitgemäßes Mittel, um die durch Plakate entstehende Mengen an Müll gar nicht erst aufkommen zu lassen“, sagt André Gieseler,umweltpolitischen Sprecher der Fraktion.

Ein komplettes Verbot seitens der Stadt Siegen sei rein rechtlich ausgeschlossen.

„Wir haben zwar auch selbst zähneknirschend Plakate gehängt, sind uns der Problematik aber durchaus bewusst.“ so City-Lead Kenny Schulz, wichtig sei, dass „alle Parteien eine Vereinbarung mittragen“.

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