Aus darf es nicht geben

Sportpark Siegerland.   Zu den Berichten über das Eisstadion Netphen äußere ich mich als langjähriger Mitarbeiter der ehemaligen Firma Hettlage. Die Kälteanlage wurde jedes Jahr von einer Fachfirma zweimal gewartet, im Sommer und während des Betriebs im Winter. Das war vertraglich geregelt mit der damaligen Gemeinde Netphen und der heutigen Stadt. Die Wartung ging zu Lasten des Pächters (hier Hettlage ) und die Reparaturen zu Lasten der Kommune. Zwei Kreisläufe hat die Kälteanlage, einmal die Kühlung zur Erzeugung der Eisfläche und die andere zur Kühlung der Maschinen. Das zusammen ist so abgesichert, dass bei einer Störung die Kälteanlage automatisch abgeschaltet wird. Das alles hat funktioniert ohne Beanstandungen und wurde auch von der Gemeinde – Stadtverwaltung – überwacht. Es kann also nicht stimmen, dass die Kälteanlage seit 1993 Mängel aufgewiesen hat. Nun auf einmal ist die Kälteanlage defekt, was einschlägt wie ein Blitz aus heiterem Himmel kurz vor Beginn der Saison – und die Gasüberwachungsanlage auf einmal jetzt auch. Was ist nun wirklich alles defekt? Letzteres wurde ebenfalls auch immer gewartet vom ehemaligen Pächter Hettlage. Wurden keine Wartungen alljährlich durchgeführt vom jetzigen Betreiber? Die Wartungsfirma, mit der Hettlage zusammen gearbeitet hat, führte auch solche Wartungsarbeiten und Reparaturen bei großen Brauereien durch und kennt sich mit Kälteanlagen aus. Die Reparaturkosten von etwa 160 000 Euro kann die Stadt nicht bezahlen? Wer nun schuld daran hat, muss noch geklärt werden. Beim insolventen Betreiber Sportpark Siegerland ist nichts mehr zu holen. Das Eisstadion ist ein Aushängeschild für die Stadt Netphen, den Kreis Siegen-Wittgenstein und muss somit erhalten bleiben. Der Rat der Stadt Netphen hat hoffentlich den Mut und beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, sofort den Auftrag für die Reparatur der Kälteanlage zu vergeben, wenn man den will. Rat und Verwaltung müssen mitspielen, alles andere ist blamabel. Die Anlage ab der Wintersaison Oktober 2018 kostengünstig zu führen, ist möglich. Ich bin bereit, meine Vorschläge in einen Arbeitskreis einzubringen. Ein Aus darf es nicht geben. Jochen Niemand, Eismeister im Ruhestand), Netphen

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