Politik

Ausstellung in Siegen beschäftigt sich kritisch mit der AfD

Die AfD – hier ein Archivbild vom Parteitag in Augsburg – ist Thema einer neuen Ausstellung.

Die AfD – hier ein Archivbild vom Parteitag in Augsburg – ist Thema einer neuen Ausstellung.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Siegen.   Gewerkschaften DGB und GEW, VVN-BdA und antifaschistisches Bündnis der Uni Siegen informieren unter anderem über die Ideologie der Partei.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das antifaschistische Bündnis der Uni Siegen, der DGB Kreisverband Siegen-Wittgenstein, die GEW Siegen und die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein wollen mit einer Ausstellung anregen, sich kritisch mit der Alternative für Deutschland (AfD) auseinanderzusetzen und laden für Freitag, 15. Februar, 17.30 Uhr zur öffentlichen Auftaktveranstaltung in die Räume der Uni im ehemaligen Reformhaus Bach am neuen Siegufer ein.

Bis Freitag, 1. März, können sich Besucherinnen und Besucher auf elf Schautafeln über die Ideologie der Alternative für Deutschland und die Beziehungen dieser Partei zu einer breiten völkischen Bewegung in Deutschland informieren. Ziel ist es, mit den Interessierten ins Gespräch zu kommen, deshalb werden ständig Ausstellungsbegleiter vor Ort sein, heißt es in einer Mitteilung.

Vortrag: „Krieg der Worte“

„Die Verteidigung unserer demokratischen Freiheitsrechte erfordert das solidarische Engagement aller Demokratinnen und Demokraten“, erklären die Initiatoren der Ausstellung. Eine wehrhafte Demokratie müsse ihre Gegner auch kennen, sich sensibilisieren lassen gegenüber den drohenden Gefahren. Hierzu möchten die Veranstalterinnen und Veranstalter einen Beitrag leisten. Es solle ein Raum für Diskussionen geschaffen werden. Auch darüber, wie der wachsenden Verrohung im politischen Diskurs und dem Rechtsruck im Allgemeinen begegnet werden könne.

Begleitend zur Ausstellung beschäftigt sich der Sozialwissenschaftler Dr. Phillip Becher von der Universität Siegen am Donnerstag, 21. Februar, ab 19.30 Uhr in seinem Vortrag „Kampf um die Geschichte – Krieg der Worte“ mit Geschichtsdeutungen in den Hegemoniekämpfen der Alten und der Neuen Rechten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben