Unfall

Auto auf Bahnübergang in Siegen-Weidenau von Zug erfasst

Der Bahnübergang war für etwa eine Stunde gesperrt.

Foto: Jürgen Schade

Der Bahnübergang war für etwa eine Stunde gesperrt. Foto: Jürgen Schade

Siegen-Weidenau.  Trotz Vollbremsung konnte der Lokführer eines Güterzuges einen Frontalzusammenstoß mit einem Opel Astra in Siegen-Weidenau nicht mehr vermeiden.

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Der Zug war am Montag von Hagen Richtung Haiger unterwegs und wollte den Bahnübergang an der Samuel-Frank-Straße in Weidenau bei geschlossener Schranke passieren. Der 60-jährige Fahrer des Opels lenkte seinen Wagen trotzdem über die Gleise, der Wagen wurde mit großer Wucht erfasst, herumgeschleudert und blieb mit erheblichen Schäden an der Gleisböschung stehen.

Das Dach und die hintere Fahrzeugseite des Opels wurden eingedrückt, die Windschutzscheibe zersplitterte. Eine abgerissene Achse samt Rad wurde auf einen BMW geschleudert, der an der Gießereistraße geparkt war.

Die Schrankenanlage wurde durch den Unfall ebenfalls erheblich beschädigt. Der Güterzug kam 300 Meter weiter zum Stehen. Die Feuerwehr befreite den 60-jährigen Autofahrer aus seinem Wrack, der Mann kam ins Krankenhaus. Ihm wurde im Hinblick auf eine mögliche Medikamenteneinwirkung eine Blutprobe entnommen.

Lokführer erleidet Schock

Die Bahnstrecke war für über eine Stunde voll gesperrt. Der Lokführer erlitt einen Schock und wurde medizinisch versorgt. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden zirka 30 000 Euro. Die Unglücksursache ist noch unklar.

Zeugen des Unfalls teilten der Polizei mit, dass der Opel auf der abschüssigen Samuel-Frank-Straße ungebremst auf die bereits geschlossene Bahnschranke zugerollt sei. Dann sei er durch die heruntergelassene Schranke gefahren.

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