Polizei

Bahnhof Siegen: 10 Kilo Kupfer aus „Familienerbe“ auf Rücken

Der Mann im Siegener Bahnhof wirkte verdächtig auf die Beamten. (Symbolbild)

Der Mann im Siegener Bahnhof wirkte verdächtig auf die Beamten. (Symbolbild)

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Siegen.  Polizisten finden vier Bündel Kupfer im Rucksack eines nervösen Mannes. Das stammt aus dem Erbe, sagt er – wenig glaubhaft, finden die Beamten.

Die Polizei hat im Siegener Bahnhof einen Mann aufgegriffen, der rund zehn Kilo Kupferdraht in seinem Rucksack transportierte.

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Wie die Beamten mitteilen, fiel der 33-Jährige am Donnerstag, 25. November, einer Streife auf. Der Mann habe während der Kontrolle durch die Bundespolizisten zunehmend nervös gewirkt. Da er zunächst auf mehrfache Nachfrage keine Antwort zur Herkunft der vier Bündel Kupferdraht geben wollte, belehrten die Beamten den Mann über den Straftatverdacht des Diebstahls, stellten das vermeintliche Diebesgut sicher und fertigten eine Strafanzeige.

Bundespolizei Siegen ermittelt weiter

Nach einem Telefonat äußerte der Tatverdächtige dann plötzlich, dass das Buntmetall aus dem Familienerbe stammen würde. Ob es sich um die Wahrheit oder nur eine Schutzbehauptung handelt, ist Teil der laufenden Ermittlungen.

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